1. Dämonische Lust Teil 06


    Datum: 21.06.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,

    Übersetzung der Geschichte „A Demon's Lust Ch. 06" von charmscale
    
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    Saban
    
    Es war eine schlimme Nacht. Ich lag in Marians Zimmer, gefesselt und geknebelt, und Bilder davon, was in Anitas Zimmer vor sich gehen musste stolzierten vor meinem inneren Auge vorbei. Vielleicht leckte der Bastard genau in diesem Moment ihre Pussy und küsste sie danach mit feuchten Lippen. Vielleicht ritt sie auf ihm, aufgespießt auf seinem Schwanz. Vielleicht waren sie-
    
    Ich versuchte, diese Gedanken zu verdrängen, indem ich mir vorstellte, was ich mit diesem Lord Umbron anstellen würde, wenn ich je die Chance bekam. Als erstes würde ich ihm beide Beine brechen, damit er nicht weglaufen konnte. Und seine Arme, sodass er nicht einmal Kriechen konnte. Dann... Für eine Weile verlor ich mich in meinen eigenen finsteren Gedanken. Ich würde Anita zwingen zuzusehen, wenn ich all das tat. Der Ausdruck von Horror und Abscheu auf ihrem Gesicht-
    
    War überhaupt nicht befriedigend aus irgendeinem Grund. Ganz im Gegenteil sogar. Der Gedanke, ihr auf diese Weise wehzutun beunruhigte und schmerzte mich. Wenn sie es wollte, würde ich ihr vielleicht erlauben wegzusehen, wenn ich ihren Liebhaber folterte. Oder ich würde es vielleicht machen, wenn sie ganz woanders war. Und ihr nichts davon erzählen. Jemals.
    
    Ich schüttelte verwirrt den Kopf. Rache war ein klassischer dämonischer ...
    ... Zeitvertreib, aber aus irgendeinem Grund verschaffte mir der Gedanke, mich an ihr, meiner Anita, zu rächen keinerlei Freude, so sehr ich mich auch über sie ärgerte. Warum? Warum war ich überhaupt wütend? Sie hatte einfach Sex. Warum bedeutete mir das etwas? Aber der Gedanke, dass sie ihn berührte und sich von ihm anfassen ließ machte mich rasend und trotzdem, trotz meines Hasses, wollte ich Anita nicht wehtun. Auf keinen Fall. Niemals. Warum?
    
    Es wurde Morgen. Marian wachte auf und ein Diener brachte ihr Frühstück. Ich fragte mich, ob sie meine Ketten abnehmen konnte. Wahrscheinlich nicht. Nicht ohne Anita.
    
    Durch unsere Verbindung spürte ich, dass Anita sich näherte. Als sie nah genug war, konnte ich spüren, dass sie wütend war. Auf Umbron vielleicht? Das gefiel mir.
    
    Die Tür öffnete sich und Anita stapfte herein. "Marian? Tu mir einen Gefallen. Wenn ich das nächste Mal mit Lord Umbron eine schöne Zeit verbringen will, erinnere mich daran, was für ein arroganter Arsch er ist."
    
    Marian sah verdattert von ihrem Frühstück auf. "Letzte Nacht lief also nicht gut?"
    
    Anita seufzte. "Letzte Nacht? Letzte Nacht war gut. Letzte Nacht war toll!"
    
    Eine neue Welle des Hasses durchfuhr mich, als Bilder von dem was letzte Nacht passiert sein musste, durch meinen Kopf tanzten. Meine Ketten klirrten, als ich mich vor Zorn schüttelte und gegen die Ketten ankämpfte.
    
    Anita fuhr fort: "Heute Morgen war das Problem."
    
    "Er ist also über Nacht geblieben? Was ist heute Morgen passiert?" ...
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