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Und sie weinte
Datum: 23.06.2026, Kategorien: Romantisch
... aufeinander zu und umarmten uns. Wir küssten uns und alle jubelten und grölten los. Jetzt war auch ich geplättet. War mir das nicht aufgefallen? Sarah liebte mich? So schnell? Und ich? Ja verdammt. Sarah zu pflegen, sie um mich zu haben, wie würde das sein, wieder ohne sie zu leben? Wollte ich das überhaupt? Aber ganz sicher nicht. Jetzt war erst mal feiern angesagt und wir alle redeten und lachten bis tief in die Nacht hinein. Es wurde ein richtig schöner Abend. Kunden wurden nicht reingelassen. Man war eben krank. Aber es kamen immer mehr Leute, die zum Laden dazu gehörten. Natürlich vor allem Damen, aber auch ein paar Männer. Diese waren mit ein paar Mädels liiert und machten ihrerseits verschiedene Jobs im Club. Da gab es zwei echte Brocken von Kerlen. Absolute Schränke, die die Security machten. Einen Koch und ein Mädchen für alles, der Hausmeister und Gärtner machte. Der war mit einer reiferen Türkin zusammen, die wir vom Erzählen schon kennen. Es war ein klasse Haufen und gerade mit den Jungs war ich schnell warm, weil ich da nun mal auch keine Hemmungen hatte. Es war toll. In den Gesprächen mit diesen Jungs erfuhr ich dann auch, dass Sarah mit ihrem ersten Telefonat ihre Security informiert hatte. Diese Männer hatten noch am selben Abend einen kleinen Besuch absolviert und den netten Herren auf dem Junggesellenabschied ihre Aufwartung gemacht. Mehr wollte ich gar nicht wissen. Jedenfalls musste wohl die Hochzeit, im Anschluss verschoben werden. Tief in ...
... der Nacht löste sich die Truppe dann auf und alle gingen ihrer Wege. Anscheinend wohnten die meisten sogar hier in der Villa. Ich war gespannt, wie groß das Häuschen wohl sein würde. Unter dem Dach ganz oben hatten Sarah und Nadi ihr Reich. Sarah führte mich an der Hand in ihre Höhle, wie sie das nannte. Dem Geheimnis, dass noch kein Mann je zu Gesicht bekommen hatte. Nadi kam hinterhergeschlichen und beobachtete uns die ganze Zeit sehr interessiert und ohne was zu sagen. Im Schlafzimmer war Nadi immer noch bei uns und ich war schwer irritiert. Nadi sagte nur: "Mama?" Ganz ruhig, sehr leise, fast ein bisschen hilflos. Sarah sah mich an und sagte: "Bitte Ralf, sei nicht böse, aber du musst mir bitte diesen einen Gefallen noch tun. Bitte lass Nadi heute mit bei uns schlafen. Wir schlafen jetzt schon ein paar Jahre immer zusammen und geben uns damit gegenseitig Halt und Liebe. Ich will sie jetzt nicht wegschicken." Ich war mal wieder ich selbst. Wie soll es auch anders sein? Wie so oft in letzter Zeit. Ich war wieder mal geplättet. Als ich eine Träne in Nadis Auge aufsteigen sah, wollte ich aber nicht unnötig spät reagieren. Das hatte die kleine Maus auch gar nicht verdient. Ich nahm sie mir einfach und zog sie in meinen Arm. Ich küsste sie, nicht fordernd auf den Mund, sondern liebevoll. Auf Stirn Wange, die Nase und nahm Sarah mit dazu, die zu uns gekommen war. "Ich brauche eure Hilfe. Ich weiß nicht, wie ich das richtig oder falsch mache. Ich kenn mich damit ...