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Und sie weinte
Datum: 23.06.2026, Kategorien: Romantisch
... die geringste Ahnung. Ich werde mich bemühen, aber ich weiß nicht was passieren wird." Die beiden sahen mich ruhig und nachdenklich an. "Es ist nun mal eine Tatsache, was ihr tut. Womit ihr euer Geld verdient. Das macht ihr ja schon lange bevor ich auftauchte. Ich werde nicht verlangen, dass ihr das wegen mir ändert. Nur ... ob ich in dieses Leben reinpasse, muss auch ich erst lernen." Sarah hatte ein paar Tränen in den Augen, aber nickte zustimmend und wir küssten uns während einer innigen Umarmung. Nadi kam erst danach dran und ich foppte sie mit der Aussage, eben nur die zweite Geige zu spielen, was sie mit der Aussage konterte, ob ich schon mal ein schönes Stück ohne zweite Geige gehört hätte? Die sei auch wichtig. So starteten wir dann in den Tag. Sarah hatte einen Termin bei ihrer Ärztin, sie wollte sich checken lassen und hatte dann noch einige Standards zu erledigen, die ein Chef nun mal zu machen hatte. Nadi musste zur Uni und ich zog los, um mir mal den Laden etwas näher zu betrachten. Das Anwesen war keine einfache kleine Villa, sondern ein uraltes ehemaliges Krankenhaus. Bestimmt über 100 Jahre alt. Es bot tatsächlich unendlich viel Platz und Möglichkeiten. Ich entdeckte, dass die meisten, die hier arbeiteten, auch hier wohnten. Nur eben in deutlich abgetrennten Bereichen. Ebenso waren enorm große Teile noch völlig unberührt und noch nicht genutzt. Im krassen Widerspruch dazu waren die erschlossenen Teile absolut schön, modern und echt ...
... geschmackvoll hergerichtet. Wie stellte ich mir eigentlich einen Puff vor? So jedenfalls nicht. Es gab einfach alles, die eingangs erwähnte Halle, eigentlich hätte man sie auch Disco nennen können, Tanzbar oder so. Es gab einen ruhigeren Bereich, zum Trinken und Entspannen. Hier war logischerweise auch die sehr große und moderne Küche angeschlossen, in der schon fleißig gearbeitet wurde. Es gab eine riesige Wellness Oase, wo bis zum Schwimmbecken nichts fehlte. Ein Hallenbad, das in ein Außenbecken anschloss. Sogar ein großes Kino, mit Nischen und Kuschellandschaften. Einfach nur geil. Von außerhalb konnte ich keinen Bereich entdecken, der hätte eingesehen werden können. Alles war so gestaltet, dass jeder Bereich vor neugierigen Blicken geschützt war. Ich bekam richtig Respekt vor Sarah. Doktor der Betriebswirtschaft und eben nicht nur eine kleine Nutte. Kurz nach der Mittagszeit begegneten mir dann die ersten Mädels mit ihren Kunden im Schlepptau. Die allseits überraschenden und herzlichen Grüße der Damen machten den Kerlen schon deutlich Kopfzerbrechen, so dass ich mich doch lieber etwas zurückzog. Stattdessen stöberte ich in den noch nicht genutzten Gebäudeteilen herum. Hier nutzte ich auch mal die weniger erfreuliche Gelegenheit, mal wieder mit meiner geliebten Ehefrau zu telefonieren. Das war schon extrem frostig, aber wen wundert es. War ja meine Schuld. Ich hatte eben einfach keine Lust auf ihr Gezicke und Gemecker. Als ich wieder zurück ging lief mir dann, Gott sei ...