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Und sie weinte
Datum: 23.06.2026, Kategorien: Romantisch
... leichter einnehmen konnte, als ich erwartet hätte, der aber erst recht eng war. Warum muss man eigentlich da wieder raus? Ich wäre echt gerne einfach geblieben. Unbewusst habe ich sie in der ganzen Zeit gestreichelt und geschmust. Danach wollte sie zuhause Bescheid geben. Da ich ihr Handy nicht finden konnte, gab ich ihr meines. Nach nur zwei Mal Klingeln meldete sich direkt eine junge Frauenstimme. "Ja Hallo?" "Hallo Schatz, ich bin es. Mir geht es nicht so gut, aber ich bin jetzt in sehr guten Händen und werde mich hier erst mal etwas erholen müssen. Es ist gestern übel schief gegangen, mein Schatz. Mach dir aber bitte keine Sorgen." "Mama, was soll der Scheiß? Wie, ich soll mir keine Sorgen machen? Wo bist du?" Sarah antwortete: "Süße, mich hat hier jemand gefunden. Der versorgt mich absolut traumhaft. Ich komm so schnell wie möglich wieder heim. Bitte beruhige dich, ich erzähl dir dann alles." Jetzt hörte ich erst recht einen hysterischen Schrei am anderen Ende. "Wie? Der hat dich gefunden? Was zum Teufel ist passiert? Mama, wo bist du? Ich komm sofort und hol dich." Da fiel meine süße Sarah richtig in sich zusammen und heulte wieder wie ein kleines Baby. Ich nahm ihr das Handy aus der Hand und sprach mit der anderen Seite. "Hallo, ich bin der Ralf. Wer bist du?" "Das geht dich doch einen Scheißdreck an, was machst du mit meiner Mutter?" "Ok, ich versteh dich und sei dir mal ganz sicher, ich geb mir die größte Mühe und passe sehr gut ...
... auf deine Mama auf. Ich habe ihr nichts Böses getan. Ich habe sie nur auf der Straße gefunden." "Meine Mama? Auf der Straße gefunden?" Der Schrei und das Heulen am anderen Ende waren zum Herzzerreißen. Die Kleine am anderen Ende heulte hemmungslos vor sich hin. "Also pass auf, deine Mama sagte, sie hätte einen Job gehabt. Eine Gruppe Kerle hat ihr wohl übel weh getan. Ich habe sie gefunden und mich um sie gekümmert. Ich mach das jetzt hier so lange, bis sie halbwegs wieder fit ist und bring sie dir so schnell wie möglich wieder zurück. Nur jetzt will ich ihr nicht noch mehr weh tun. Ok?" Das Weinen wurde ruhiger, blieb aber doch ein dauerhaftes Hintergrundgeräusch. Ich merkte nur, wie sie wohl nachdachte. "Warst du einer ihrer Kunden gestern?" "Nein. Ich habe sie nur gefunden. Bitte glaub mir, ich pass gut auf sie auf und bring sie dir so schnell wie möglich. Speicher dir diese Nummer hier. Ich sorge dafür, dass du uns immer erreichen kannst. Und bitte, beruhige dich. Ihr geht es jetzt gut und hier passiert ihr absolut nichts Böses." Von der anderen Seite kam dann nur noch ein verheultes "gut" und sie legte auf. Ach, Scheiße dachte ich, wo hast du dich denn da schon wieder rein gerannt? Sarah bekam ihr Frühstück im Bett eine ganze Zeit später erst. Sie war unter Weinen eingeschlafen und verschlief praktisch den ganzen Tag. Außer einem kurzen Einkauf, wo ich ihr auch ein paar Klamotten besorgte, war ich immer bei ihr und ließ sie in Ruhe, gab ihr aber was ...