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Und sie weinte
Datum: 23.06.2026, Kategorien: Romantisch
... sie brauchte, und half ihr, wenn sie Hilfe brauchte. So hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Mir fiel auf, dass ich körperlich doch überraschend wenig auf sie reagierte. Ralf, du bist alt und tot? Auch wenn ich froh darüber war. Wie mies wäre denn das? Ich denk ans Ficken und sie? Sie leidet und was? Macht für mich die Beine breit? Der Morgen ging mir nicht aus dem Kopf. Sie fühlte sich so verdammt gut an. Und dann dieses scheiß Telefonat. Ihre Tochter tat mir mindestens genau so leid. Die kommende Nacht lief ab, wie die davor. Wir kuschelten. Ich hielt sie und sie wurde ganz entspannt. Und ja, sie bekam ihren Kuss hinter dem Ohr. Das nächste Frühstück genossen wir dann schon zusammen am Tisch. Sie ging danach wieder ins Bett und ich fuhr vorsichtig zu meinem Boot. So hatte sie ihre Ruhe, ich war bei ihr und war trotzdem beschäftigt. Elektrik in einem alten Boot kann echt übel sein. Das wiederholte sich so dann die nächsten Tage und ich wollte, dass das nie wieder aufhört. Wir redeten kaum. Wir genossen es anscheinend beide. Im Bett, unter der Dusche und bei verschiedenen kleineren Gelegenheiten entwickelte sich ein unbeschreiblich sanftes Schmusen, dass fast schon normal war. Sogar die Sache mit dem Klistier und dem morgendlichen Salbe einführen lief dann ganz selbstverständlich ab. Ich rief jeden Morgen bei ihrer Tochter an. Per WhatsApp schrieben wir und ich schickte auch ein paar Bilder ihrer schlafenden Mama. Es kam ein "Sie sieht glücklich und süß ...
... aus. Ich denke, ich vertraue dir." Ab da wurde der Kontakt echt gut. Ich freute mich sogar auf ein Kennenlernen. Ein paar Tage später fuhr ich nicht zum Boot, sondern in ein Shopping-Center. Wir kauften ihr ein paar anständige Sachen, denn am Abend wollte ich nun mit ihr essen gehen. Es ging zu meinem Lieblings Spanier. Lecker. Hier redeten wir dann endlich mal ziemlich intensiv, wobei, was hätte ich schon wissen wollen? Warum irgendwas wissen, was man gar nicht wissen will? Sie war tatsächlich schon deutlich über 40 und damit hätte ich meine Schätzung so richtig vergeigt. Wir erzählten uns von uns, wir lachten extrem viel und tauschten Zärtlichkeiten aus. Sie: "So mein Guter, was ist das jetzt für eine komische Sache, mit deinem Bus?" Ich erzählte ihr von meiner kleinen "Restfirma", meinem Firmenbus, den ich viel zu wenig, aber doch immer wieder brauchte und meiner Entscheidung, eben das Private und Geschäftliche miteinander zu verbinden. Dann wurden ihre Fragen schon frecher und intimer. Im weiteren Verlauf erfuhr sie von meiner Frau und meinen Kindern. Warum ich alleine hier war, aber auch davon, dass es bei uns seit Jahren nicht mehr lief. Tja, ohne Kinder wären wir sicher schon lange kein Paar mehr. Nicht nur aus Zufall war ich sehr viel alleine unterwegs. Und dann kam das Thema auf sie. Sie war nicht ohne Grund eine unglaublich beeindruckende Gesprächspartnerin. Sie war in jungen Jahren verheiratet und glücklich. Hatte BWL studiert. Kurz nach Ihrem ...