1. Und sie weinte


    Datum: 23.06.2026, Kategorien: Romantisch

    ... sodass sie mit der Zeit eine richtige Firma aufbaute. Sie kauften eine alte Villa und bauten immer weiter. Diese Villa nannten sie später ihren "Club". Hier arbeiteten sie und waren sicher.
    
    Als ihre Tochter dahinterkam, was die Mama so trieb, hatte sie die erste harte Zeit seit dieser Wendung in ihrem Leben. Zwar hatte sie schon oft Schmerzen, blaue Flecken und Blessuren, man gewöhnte sich daran. Aber die Schlacht, die Gefechte, der Hass ihrer Tochter zerriss ihr das Herz.
    
    Ihre türkische Nanny vermittelte dann und ermöglichte ihnen beiden die so unglaublich wichtigen Gespräche. Es war das schwerste Gefecht, dass Sarah jemals führen musste. Auch das wurde gemeistert. Nadine, die Tochter akzeptierte den unglaublichen Job ihrer Mutter irgendwann, wenn auch nur schwer und die beiden näherten sich wieder an. Nur war später Nadine der Meinung, dass dann auch tun zu müssen, wie ihre Mutter. Bums, schon wieder Ärger und Zoff.
    
    Erst als Sarah ihre Tochter Nadine fragte, wofür sie all die Scheiße, die ekelhaften Böcke denn ertragen hätte, wenn ihre über alles geliebte Tochter dann doch unter die Räder käme? Warum Nadine ihrer Mutter nicht die Freude machen könnte, und ein richtiges Leben aufbauen könnte, erst da war Nadine zurückgeschreckt und dachte nach.
    
    Heute wäre es so, dass Nadine im Club nach Ihrem Studium aushelfen würde. Sie wäre eine von ihnen, mit allen Mädchen und Frauen sehr gut befreundet, ohne wirklich eine Professionelle geworden zu sein. Trotzdem hätte ...
    ... Nadine auch schon den einen oder anderen Kerl bedient, wenn sie mal Lust hatte oder es sehr voll war. Das konnte Sarah dann doch nicht ganz verhindern. Schlimm fand Sarah, dass Nadine ein sehr gestörtes Verhältnis zu Männern entwickelt hätte. Männer waren alle nur Freier. Nichts fürs Herz und schon gar nichts zum Vertrauen.
    
    Ja, ich verstand gut, was Sarah mir da erzählte. Und weißt Du noch? Ich wollte es eigentlich gar nicht wissen. Ich fühlte mich einfach nur schlecht. Ich hatte mich noch nie mit solchen Erfahrungen beschäftigen müssen oder wollen und wusste nur eins. Gut, dass ich mich auf meine gesunden Hände beschränkte und solche Dienste niemals genutzt hatte.
    
    Sarah fragte mich, ob ich am nächsten Tag mit ihr zusammen zu ihrer Tochter fahren würde. Sie müsse nun endlich wieder nach Hause. Natürlich sagte ich zu, da ich nebenbei auch nicht wollte, dass sie alleine fahren würde. So fit war sie noch nicht. Trotz dieser extrem harten Story schafften wir es, den Abend mit lustigen Anekdoten und Erlebnissen gegenseitig wieder etwas aufzulockern. Nichts änderte sich daran, dass ich ihre Gesellschaft unglaublich genoss. Mit Schließen des Restaurants, wir hatten uns total verplappert, spazierten wir dann Hand in Hand zu unserem Bus und fuhren wieder auf unseren Stellplatz.
    
    Sie war wieder einigermaßen fit und sie wollte, genau wie ich, wieder schmusen. Nur diesmal waren wir nackt im Bett. Wir küssten uns. Wir schmusten und tauschten Zärtlichkeiten aus. Wir rochen uns und ...
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