1. Esmeralda 03


    Datum: 06.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... an. Schwiegen eine Weile.
    
    ''Darf ich dir etwas erzählen, Esme?''
    
    Ich blickte sie an. ''Schmutzige Details über deinen Boyfriend?''
    
    ''Ich habe keinen.'' Schnelle Antwort, fast schon entrüstet.
    
    ''Weil du jetzt blank bist, Dauerlöckchen.''
    
    Sie seufzte, wischte sich Haare und Schweiß aus der Stirn. ''Ich... ja. Ich wollte es mal so... probieren.''
    
    Ich grinste sie an. ''Ist beim Masturbieren angenehmer, oder?''
    
    Und...buff! Lea bekam eine rote Birne. Ich lachte sie an. ''Ja und? Ich finde es persönlich so auch schön. Fühlt sich toll an.'' Obwohl es sich heute früh auch unrasiert echt gut angefühlt hatte. Sehr gut.
    
    ''Ich... äh, oh Esme. Warum musst du immer so direkt sein...''
    
    Ich zuckte die Schultern. ''Ich habe gelernt dass man so schneller zum Ziel kommt.''
    
    ''Okay. Gut.'' Sie grinste etwas quer und verlegen. ''Fühlt sich gut an.''
    
    ''Was willst du mir erzählen?''
    
    Sie starrte, überlegte, dann: ''Ich kann nicht mehr mit meinem Bruder in die Sauna.''
    
    ''Warum?''
    
    ''Na ja... er ist... äh... und hatte... äh...''
    
    ''Ein Kerl und hatte einen Ständer?''
    
    Sie kicherte. ''Direkt, ja. So.''
    
    ''Das ist normal. Du bist eine sehr schöne junge Frau. Und so was sieht auch ein Bruder, und dann... nun ja, das Blut eines Mannes fließt dann gerne ungewollt gen Süden. Der Kopf wird hohl, und der Phallus prall.''
    
    Sie lachte gackernd los, wischte Schweiß und Lachtränen weg.
    
    ''Du musst alles immer so witzig machen, das ist fast schon gemein.''
    
    ''Ich ...
    ... bin keine Oberlehrerin, Liebes. Ich sage es wie es ist.'' Denn auch ich hatte in meinem Leben viel zu oft nur rumgeeiert.
    
    ''Mama ist nicht so cool wie du,'' sagte sie. ''Darum kann ich es dir auch sagen. Wegen Leon... und so.''
    
    ''Mama ist cool, Lea. Aber sie ist eben auch deine Mutter. Manchmal ist so etwas nicht kompatibel.''
    
    Sie sah mich an. ''Du bist alles, Esme. Cool, witzig, nett und dazu wunderschön. Warum gibt es keinen Mann bei dir?''
    
    ''Ich schnarche erbärmlich.''
    
    Sie grinste. ''Sag ehrlich.''
    
    Ich zuckte meine Schultern. ''Ich war verheiratet, Schatz.'' Was sie natürlich wusste. ''Darum brauche ich zur Zeit noch etwas Freiraum.''
    
    ''Hm... verstehe. Wenn ich mal... also falls ich mal... na ja. Ich weiß nicht ob ich heiraten möchte.''
    
    ''Es ist wundervoll verheiratet zu sein, Lea. Aber es ist genauso schwer. Man steckt viel zurück, man muss viel in die Partnerschaft investieren. Und manchmal reicht es dann doch nicht.''
    
    Sie sah mich an. ''Wie bei dir und deinem Exmann?''
    
    Ich lächelte sie an. ''So in etwa.''
    
    Lea schwieg, schwitzte und sah ab und an hoch zu mir. Ich spürte dass ihr etwas auf dem Herzen lag, aber sie konnte es nicht aussprechen. Ich drängte sie auch nicht. Ehrlich gesagt hatte ich auch meine Problemchen.
    
    Als ich gegen Abend nach Hause kam war ich allein. Es regnete immer noch. Es war kalt und windig. Der Ofen und eine halbe Flasche Wein hielten mich aber am Leben. Ich dachte über Anja nach. Sie war seltsam. Sehr offen, und ...
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