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Esmeralda 03
Datum: 06.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... sehr sexy. Der Sex war gut gewesen, aber bei ihr fast schon wie... Routine. Hört sich schon komisch an, aber es war mein Gefühl. Als ob sie mehr als regelmäßig Sex hatte. Eben auch mit dem Freund der Familie, der eine Art Patenonkel für sie war. Das war schon ziemlich heftig. Das Boris Lemar da mit gemacht hatte, wunderte mich aber nicht. Er nahm sich sowieso was er wollte. Tja... Nur mich bekam er nie mehr. Das war ein Fakt. Mein Handy riss mich aus meinen Gedanken. Eine WhatsApp von James. War ja klar. Wenn man nur über seine Fehler nachdachte... Aber James war nie ein Fehler gewesen. Niemals. Ich liebte ihn immer noch. Aber was passiert war... nun ja. Es kam zu viel auf einmal über uns herein. Ich seufzte und las seine Nachricht. Er lud mich für Freitag zum Essen ein. Ich sah automatisch aufs Datum. Freitag. Übermorgen. Tja... unser Hochzeitstag. War klar. * Das Restaurant war in Hannover. Nichtdas Restaurant wo wir sonst unseren Hochzeitstag feierten, dass wäre auch zu viel gewesen. Diesmal gab es nichts zu feiern. Und doch... ich war nervös. Ganz einfach passiert. Ich trug auch keine einfache Jeans und einen Pullover, so wie geplant. Alltagsklamotten. Nein. Ich trug einen knielangen Wollrock. Schwarze Nylons mit dezentem Muster. Ein hellen Neckholder Body und darüber ein weißes, sehr transparentes Rüschenhemd. Kurze Schnürstiefel mit hohen Absatz. Im Spiegel sah ich gut aus, viel zu gut für einen eher traurigen Anlass. Kein Grund zu feiern, eher zum ...
... heulen. Im Restaurant drehte man sich nach mir um. Und James war schon da, er sah mich und stand auf. Tja, und er trug auch nicht wie abgesprochen Alltagskleidung. Wir lächelten uns an. Seine Haare waren etwas länger, meine kürzer. Wir umarmten uns und viele Männer im Lokal beneideten ihn wohl, und Frauen mich. ''Du siehst fantastisch aus, Esme. So läufst du also Alltags herum?'' ''Ja. Immer.'' Wir lachten uns an. Als der Ober kam bestellte James für uns beide. So wie immer. Er kannte meinen Geschmack, wusste was ich vertrug, und was nicht. Er wusste alles von mir, und ich von ihm. Und doch gab es Geheimnisse. Und doch gab es Liebe. Das Essen war sehr gut, sehr lecker. Perfekt. Doch irgendwie wusste ich nicht mal was ich gegessen hatte. Es war wie unser erstes Abendessen, nach dem ersten Date. Ich war nervös. Und in seinen funkelnden Augen sah ich es auch. Wir tranken noch ein Glas Wein, dann wollte ich eigentlich los. Wie durch ein Wunder regnete es nicht, es stürmte nicht, und es war fast schon etwas warm. So standen wir vorm Restaurant, sahen uns an und hielten wie früher Händchen. Mein Herz pumpte. Wie damals. Das erste Mal. ''Möchtest du noch einen Kaffee?'' Er grinste mich an. Ja, sein Büro, was früher malunser Büro war, lag nur zwei Blocks entfernt. ''Das ist ein billiger Spruch, Mann.'' Ich lächelte breit. ''Ich dachte so eine hübsche Frau kennt jeden guten Spruch schon, also dachte ich, ich versuch es billig und banal.'' ''Gute Masche? Schon mal ...