1. Esmeralda 03


    Datum: 06.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... selber zum entsprechenden Objekt musste. Aber ich erkannte darin auch eine klare Absicht. Die mir Silvia eines Abends bei etwas mehr Rotwein auch bestätigte. Otto sollte kürzer treten, und suchte jemanden dem er vertraute sein Werk weiterzuführen. Bis Lea und Leon bereit waren für seine Fußstapfen dauerte es noch zu lange. Und er erkannte das Potenzial in mir sofort. Also nicht nur Beine und Arsch.
    
    Ich enttäuschte ihn nicht. Und war schon nach ein paar Wochen so etwas wie seine rechte Hand. Die anderen Mitarbeiter akzeptierten es schnell. Und man mochte mich trotzdem. Schließlich blieb ich immer wie ich war. Zielsicher und selbstbewusst. Nett, liebenswert und ehrlich. Etwas was ich im Beruf schaffte, nur eben nicht im Privatleben.
    
    Und wie es schon üblich war bei mir... es geschahen Dinge die ich nicht beeinflusste. Sie ich manchmal nicht mal begriff. Die einfach da waren. Und ihren Lauf nahmen.
    
    Das erfuhr ich mal wieder als ich von der Arbeit kam. Unsere Reihenhäuser standen in einer Stichstraße. Die eine Sackgasse war. Die eigentliche Hauptstraße lief davor ab. Und auf einem der Parkplätze dort stand ein Reisemobil. Aus Hamburg. Aber ich dachte mir nichts bei. Seit der Corona Zeit gab es mehr Reisemobile als vorher. Und der Handel mit ihnen war immer noch ein gutes Geschäft. Ich hatte auch mal daran gedacht, doch ich sah die Preise, und der Gedanke war weg. Mein Bulli reichte mir. Ich konnte darin pennen, und gut.
    
    Doch ich parkte gerade meinen Bulli vor der ...
    ... Garage, starrte raus in den strömenden Regen. Herbst. War ja klar. Ich hatte vom Wagen bis zur Haustür nur zehn Meter. Aber bei dem Regen wäre es wie durch eine kalte Dusche zu rennen. Aber ich ahnte dass die Option abzuwarten auch keine gute Idee war. Und um erst einen Regenschirm aufzuspannen würde auch nichts bringen. Dauerte länger als der Spurt zur Tür. Ich kramte den Schlüssel heraus, dann warf ich mich todesmutig in den tosenden sintflutartigen Regen. Zehn Meter. Zehn Sekunden. Zehn Liter Wasser. Ich warf die Tür hinter mir zu und war durch bis zur Unterhose. Trotzdem lachte ich debil. Ich war nicht ertrunken. Ich hängte meine Lederjacke zum Trocknen auf die Garderobe, zog meine Stiefel aus und ging dann in meine gute Stube. Unterwegs entledigte ich mich meiner nassen Kleidung und ließ sie dort fallen wo ich gerade war. Aufräumen konnte ich immer noch. Mich dürstete es gerade nach rotem kalten Wein und meinen Holzofen. Zuerst der Wein, dann entfachte ich Feuer. Dann klingelte es.
    
    Hola... damit hatte ich nicht gerechnet. Konnte aber nur die nette Nachbarschaft sein. Maria, Oli oder Josie. Ich sah mich um, entdeckte eine Bluse die ich die Tage mal getragen hatte und die einfach so herumlag. Das mit demAufräumen vergaß ich doch ab und an. Aber die Nachbarschaft kannte mich, und hatte sich damit abgefunden. Ich streifte als nur die Bluse über, verschloss eins zwei Knöpfe und tapste zur Tür. Auch den Kleidungsstil kannte die nette Nachbarschaft. Ich machte also die Tür auf. ...
«1...345...16»