1. Esmeralda 03


    Datum: 06.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... Kälte kam herein. Nässe schlug mir entgegen. Und ich starrte eine Fremde an. Fast so groß wie ich. Blonde lange Haare. Karierte Jacke und Rock. Bunte Cowboystiefel. Das alles registrierte ich sofort. Und das sie unter einer Dusche stand die einer Autowaschanlage Konkurrenz machte.
    
    ''He,'' sagte sie. ''Bist du Esme?''
    
    Ich zuckte die Schultern. ''Kommt drauf an.''
    
    ''Worauf? Ob ich im Stehen ertrinke?''
    
    Ich sah sie an. Jünger als ich. Vielleicht schöner als ich. Anders als ich. Schöne große Augen.
    
    ''Wer du bist und was du willst.''
    
    Sie grinste während das Wasser aus ihren Haaren übers Gesicht lief. ''Ach so. Anja. Und ich mochte leben, und wenn ich mal sterbe, dann bitte kein erbärmlicher Ertrinkungstod.''
    
    ''Immerhin eine Antwort.Anja.''
    
    Sie lachte, trotz allem amüsiert. ''Du bist viel schöner als auf den Bildern die mir Onkel Boris gezeigt hat.''
    
    *
    
    Ich hatte sie hereingelassen. Was natürlich doof war. Total. Andererseits brachte ich es nicht übers Herz sie ertrinken zu lassen. Dazu war es windig und kalt. Ich wollte keine Eisskulptur im Vorgarten stehen haben.
    
    Sie grinste als sie an mir vorbei trat und ich die Tür schloss.
    
    ''Zieh deine Schuhe aus.''
    
    Sie sah mich an. ''Angst dass ich was nass mache?''
    
    Ich erwiderte ihren Blick. Echt schöne blaue Augen. ''Wenn, dann musst du wohl alles ausziehen.''
    
    ''Ein Angebot? Oder eine Forderung?''
    
    ''Wer istOnkel Boris?'' Dumme Frage.
    
    Sie lächelte. ''Na, das weißt du doch, ...
    ... Esmeralda.''
    
    Ich knurrte leise. Ja, war mir klar. ''Und was willst du jetzt?''
    
    Sie trat umständlich aus ihren Boots. Lachte dann. ''Wasser drin. Sind echt wasserdicht. Läuft nichts raus.''
    
    Ich musste schmunzeln. ''Ist aber auch ein toller Aufzug für einen Spaziergang im Regen. Ist dir dein Pferd abgehauen?''
    
    Sie kicherte und strich sich das nasse Haar zurück. Sie war echt bildschön. Und klitschnass.
    
    ''Ich bin mit meinem Camper hier.'' Als ob das nun wirklich alles erklärte.
    
    ''Ich gebe dir ein Handtuch,'' sagte ich. ''Im Austausch für relevante Informationen.''
    
    Wir lachten uns trotzdem an. Dumm. Sie gefiel mir irgendwie. Sie schlüpfte aus ihren nassen Socken. Eine war blau, die andere weiß. Sie zuckte deswegen die Schultern. Ich gab ihr einen Kleiderbügel für ihre nasse Jacke. Darunter hatte sie einen Rollkragenpullover. Dunkel und ebenfalls nass. Und darunter hatte sie nichts. Unverkennbar. Steinharte Brustwarzen drückten durch den Stoff. Warzen die zu einem großen tollen Busen gehörten. Ich schnaufte leise. Dachte aber auch an meinen Aufzug.
    
    ''Komm,'' sagte ich und sie folgte mir brav in die gute Stube. Der Ofen knisterte schon leise. Das Handtuch kam erst nach dem Ofen. Ich legte Holz auf, dann ging ich ins Bad. Warf ihr ein großes Handtuch zu.
    
    ''Zieh dich aus, du bist klitschnass,'' sagte ich.
    
    Sie starrte mich an, grinste. ''Soll ich meine Sachen so wie du zum Trocknen ablegen?''
    
    Ich sah mich um. Ja, überall lag was. Auch die Klamotten von eben noch. Kurz ...
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