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Esmeralda 03
Datum: 06.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... nichts anzuziehen. Als wir uns gegenüber saßen und endlich redeten offenbarte sie dass sie eine echte Blondine war. Es störte sie nicht. Mich auch nicht. Sie war eine Schönheit, und ihr Tattoo gefiel mir.Submission. Ein schönes Wort. Boris Lemar würde es gefallen. Unterwerfung. Und im Laufe des Gesprächs erfuhr dass es ihm auch gefallen hatte. Und er nicht ihr wirklicher Onkel war, und sie nicht seine Nichte. Aber ich erfuhr wer ihr Vater war. Markus Freiberger. Ich stöhnte dabei leise auf. Im Nachhinein hörte sich alles nach einem abgekarteten bösen Spiel an. Und Anja Jasmin Freiberger stimmte mir zu. Sie wusste nicht genau um was es gegangen war, aber sie arbeitete bei ihrem Vater und hatte auch Akteneinsicht. Es ging um Millionen bei dem Geschäft. Geld was ihr Vater nicht hatte um dabei zu bleiben, bei dem großen Deal den James damals an Land gezogen hatte. Aber Markus war Markus, er wollte den Deal unbedingt. Also pumpte er quasi seinen besten alten Freund an. Boris Lemar. Der stieg ein, sah aber dass es ein Fass ohne Boden werden könnte, und wollte aussteigen. Und das wollte er an dem Abend in Hamburg auch verkünden. Doch James und Markus waren nicht alleine. Ich war dabei. ''Und du hast ihm von einer Sekunde auf die andere einfach den Kopf verdreht.'' So hatte es Anja gesagt. Und so ging es dann weiter. Nahm den Lauf, der im Endeffekt meine Ehe zerstört hatte. Als Anja meine Tränen sah kam sie zu mir. Sie tupfte sie mit ihrem Hemd ab, was eigentlich meins ...
... war. Dann nahm sie mich in ihre Arme. Ich drückte mich an sie, und umgekehrt. Dann sagte ich ihr die Wahrheit. Wie sehr ich es genossen hatte... bei Lemar. Boris. Wie er mich benutzt hatte, mich hat benutzen lassen. Sie warf keine Steine im Glashaus und erzählte von ein paar Tagen im Sommer. Von einem netten Strandhaus an der polnischen Grenze. Von einer hübschen jungen Frau, und von Boris. Sie kicherte wegen seinem... nun ja, mächtigen Rohr. Und ich stimmte ihr zu. Beschämt erst, dann aber kichernd. Das Bier wirkte. Sie sprach von unglaublichen Orgasmen, und ja... da pflichtete ich auch zu. Galaktisch. Wir lachten. Jetzt war ich viel zu früh wach. Weil mich das ganze Gerede von damals durcheinander gebracht hatte. Das war wohl kein großes Wunder. Draußen regnete es tatsächlich immer noch. Gut für die Natur, aber der Spruch war nach fast einer Woche Dauerregen wohl langsam falsch. Ich brauchte heute erst um zehn Uhr im Büro sein. Vielleicht kaufte ich mir in der Zeit ein Kajak. Immerhin war ich noch in keine Wetterdepression verfallen, aber ohne Sonne und Wärme würde es wohl demnächst passieren. Dunkel war es auch noch. Aber okay, es war kurz nach sechs Uhr morgens. Ich schlürfte meinen Kaffee und betrachtete mein verschwommenes Ebenbild in der spiegelnden Terrassentür. Besser als nur das Plätschern des Regens draußen zu sehen. Ich trug ein altes T-Shirt und einen Slip. Durch den Holzofen war es noch schön warm. Als ich das Knarren der Treppe hörte drehte ich mich nicht ...