-
Neue Begegnung
Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... versprochen. Aber möglich. Zwischen Nähe und Aufbruch Ein paar Wochen waren vergangen, seit Verena wieder bei Sebastian eingezogen war. Der Alltag hatte sich vorsichtig eingespielt - mit kleinen Routinen, gemeinsamen Abenden auf dem Sofa, abwechselndem Kochen und den ersten halblauten Gesprächen über Zukunft, über „uns", übervielleicht irgendwann. Verena wirkte gefestigt, doch in ihr rumorte es leise. Manchmal wachte sie nachts auf, starrte an die Decke und fragte sich, ob ein Neuanfang auch bedeutet, die alten Muster für immer hinter sich zu lassen. Sebastian spürte die Nuancen, fragte nicht immer, aber er war da. Ohne Druck. Ohne Forderungen. Dann kam der Tag, an dem Verena vorschlug, zu ihrem Vater zu fahren. „Er fragt nicht oft nach mir", hatte sie gesagt. „Aber diesmal hat er es getan. Ich glaube, er will dich kennenlernen." Sebastian hatte genickt. „Dann fahren wir hin." Ihr Vater lebte allein in einem alten Einfamilienhaus am Rande eines verschlafenen Eifelortes. Die Fassade hatte Risse, der Garten war ordentlich, aber ohne Zier. Er öffnete die Tür mit mürrischem Gesichtsausdruck - der erst dann aufhellte, als er Verena sah. „Mädchen", murmelte er nur und nahm sie in die Arme. Kurz. Fest. Dann trat er zur Seite. „Na, dann kommt mal rein." Das Gespräch verlief anfangs stockend. Der Vater fixierte Sebastian mit prüfendem Blick, fragte nach seinem Beruf, seiner Herkunft, dem Elternhaus - nicht unhöflich, aber fordernd. Sebastian blieb ...
... freundlich, ruhig, sachlich. Erst beim dritten Kaffee kam so etwas wie Entspannung auf. Verena beobachtete das Geschehen wie durch einen Schleier - zwischen Stolz und Anspannung. Als sie gingen, begleitete ihr Vater sie zur Tür, hielt Verena einen Moment fest. Seine Stimme war rau, brüchig: „Pass auf dich auf. Ich seh's dir an, dass er dir guttut. Aber du bleibst mein Mädchen, verstanden?" Verena nickte nur, kämpfte mit den Tränen. Erst im Auto brach sie in stilles Schluchzen aus. Sebastian legte eine Hand auf ihren Oberschenkel. Kein Wort. Nur Wärme. Sie fuhren über die Landstraße zurück. Spätnachmittag, die Felder in goldene Sonne getaucht. Der Wagen, Sebastians kantiges G-Modell, brummte gleichmäßig. Er fährt rechts ran. „Magst du ein Stück fahren?", fragte er plötzlich. „Du meinst: ichs o l l fahren?" Verena grinste. Er zuckte mit den Schultern. „Na, wer hat denn den besseren Fahrstil?" Verena wechselte lachend auf den Fahrersitz und bugsierte das störrische Gefährt über die nächsten Kilometer bis zu einem schattigen kleinen Waldparkplatz. „Kommst du klar?" fragte er amüsiert, als sie sich wie immer mit dem schwergängigen Getriebe abmühte. „Klar komme ich klar. Du musst nicht immer so tun, als ob ich nur schön aussehen kann." „Du siehst heute übrigens sehr sehr schön aus, nahezu heiss." Sie schmunzelte, warf ihm einen Seitenblick zu. Der Motor stand, das Auto war geparkt. Draußen raschelte der Wind in den Bäumen. Er beugte sich zu ihr, ...