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Neue Begegnung
Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
Neue Begegnung Es war ein milder Vormittag im Mai, als Verena die Konferenzunterlagen zum Kundenbesuch zusammensortierte. Monate waren vergangen, seit Herr Krüger das Unternehmen verlassen musste. Vieles hatte sich verändert - auch sie. Die Gerüchte verstummten allmählich, und der neue Vorgesetzte, Herr Dietrich, war das genaue Gegenteil seines Vorgängers: sachlich, korrekt, zurückhaltend. Er hatte schnell erkannt, dass in Verena weit mehr steckte als nur Organisationstalent. Sie war analytisch stark, hatte ein ausgesprochenes Gespür für Kundenkommunikation - und verstand es, selbst trockene Themen lebendig zu vermitteln. Doch statt sie gezielt zu fördern, hielt er sie unter dem Deckel. Vielleicht aus Vorsicht. Vielleicht aus Unsicherheit. Heute jedoch war ein besonderer Termin angesetzt: Ein Besuch der Firma R. - ein potentieller Neukunde. Kein „normaler" Kunde, sondern ein potentieller Partner, der die Firma als verlängerte Werkbank mit der Vorproduktion von Teilen beauftragen wollte. Demzufolge kam jemand aus der Geschäftsleitung, Sebastian W. heißend, kein „normaler" Einkäufer. Verena kannte ihn bislang nur von einigen wenigen E-Mails und einem Telefonat. Die Eindrücke waren vage - freundlich, präzise, reserviert. Und doch lag über seinem Namen etwas, das ihre Neugier geweckt hatte. Gegen zehn Uhr traf er ein. Groß, sportlich, Ende dreißig, höchsten Anfang vierzig. Dunkelblauer Anzug, weißes Hemd, offen getragen, kein Schlips. Seine Haare dunkelbraun, etwas ...
... länger, aber gepflegt, an den Schläfen leicht ergraut. Die Armbanduhr schimmerte dezent, seine Schuhe waren poliert. Kein Blender. Kein Angeber. Aber souverän - und in Verenas Augen: heiß. Sie selbst trug wie immer Jeans, dazu eine hellgraue, schlichte Bluse, unter der sich dezent ihre kleinen Brüste abzeichneten. Ihre rötlich-brünetten Haare fielen offen über die Schultern, ihr Pony lag akkurat über der Stirn. Schminke? Kaum. Nur etwas Wimperntusche, Lipgloss - und ihre grüngrauen Augen, die ihre Aufregung schlecht verbergen konnten. Als sie ihm die Hand gab, war ihr Händedruck fest - aber ihre Wangen verrieten sie. Sie errötete leicht. Verdammt. Immer dieses Erröten. Die Präsentation begann sachlich. Verena führte durch die Folien, erklärte Abläufe, Zahlen, Kennzahlen. Sebastian hörte aufmerksam zu. Hakte nach, nickte. Sein Blick glitt gelegentlich über ihren Körper - nicht plump, nicht fordernd, eher beiläufig und prüfend. Und doch: Sie spürte es. Und es ließ sie erneut erröten. Bei einer Grafik zu Projektlaufzeiten unterlief ihr ein freudscher Versprecher: „...und damit ließe sich die Kundenzufriedenheit äh... also... natürlich die Produktionssicherheit deutlich steigern..." Sie stotterte leicht. Nur zwei Silben. Aber ihr fiel es auf. Ihrem Chef fiel es auf. Und Sebastian schmunzelte. Nicht herablassend. Sondern warm. Verena atmete tief durch, lächelte zurück und fing sich. Ihre nächste Erklärung begann sie bewusst ruhig, brachte ein treffendes Beispiel aus der ...