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Lady in Black
Datum: 14.07.2026, Kategorien: Schamsituation
Bei dieser Episode aus meinem SM-Leben war ich mir über die Zuordnung nicht gewiss, Schamsituation oder BDSM, ich hab‘ mich für Schamsituation entschieden, BDSM würde aber ebenso gut passen. Lady in Black Unser Parkplatz in Baden, Baden bei Wien, du bist bereits dort, hast deinen A 6 in einer Ecke des Platzes geparkt, stehst am Wagen gelehnt. Frühling, bereits richtig warm, wunderbare Luft nach dem nächtlichen Regen, genießt die Sonne, bist ganz in Schwarz, Lederhose, Handschuhe, Rollkragenpullover, wartest auf mich, ich bin viel zu spät. Der Geschäftstermin hat deutlich länger gedauert, ich weiß, was das bedeutet. Aber ich habe mich dafür besonders hübsch, herausfordernd für dich aufgeputzt, mehr als ziemlich frivol: ›Lady in Black‹. Darf ich das mit fünfzig? Mache ich mich lächerlich? Nein! Aber es bedarf schon ziemlich viel Courage. Du lächelst mich an, als ich neben dir einparke. Ich steige aus, kann es kaum erwarten dich in die Arme zu nehmen, dich zu küssen. Nach dem ersten Kuss, der ersten Umarmung, trittst du einen Schritt zurück, musterst mich. Ja ich bin so angekleidet wie du es dir wünscht, wie es dir gefällt, ganz in Schwarz, Wickelmini aus Nappa, den passenden Leder-Ouvertstring, meine bereits angeschwollenen Schamlippen mit den Ringen darinnen pressen sich durch den schmalen Schlitz. Lack-Schnürboots, Overkneesocks, Satincorsage und mein kurzer Lederbolero ergänzen mein mehr als recht provokantes Outfit, wie ein Schlamperl am Gürtel, nur der ...
... edle Halsreif, die Chopard-Uhr, die feine ovale Brille und der lange französische Zopf passen nicht recht zum Klischee. Und was du noch nicht weißt, der dicke, schwere Edelstahlplug steckt in meinem Künstlereingang. Keck drehe ich mich vor dir, herausfordernd, mache mit meinen beinahe schwarzen Lippen einen Kussmund. »Gefällt dir, was du siehst?«, frage ich frech. »Unartig, aber schön!«, sagst du belustigt, und gibst mir zwei sachte Watschen. Deine Handschuhe fühlen sich weich, ja beinahe zärtlich an. Dann ein kräftiger Klapps auf meinen Hintern, Leder auf Leder, laut knallt es, ja auch ein bisserl Schmerz. Im Augenwinkel nehme ich ein älteres Paar wahr, das zu ihrem Auto geht und uns tuschelnd und kopfschüttelnd nachschaut. Ich lehne mich eng an dich. Wir steigen in meinen TT, du hast deine Umhängetasche dabei, also Session im Wiener Wald. Ich grinse dich herausfordernd an, als ich den Player anstelle, es ist deine CD, die du mir zusammengestellt hast. Erinnerungen an unsere Jugend, Uriah Heep ›Lady in Black‹, wie passend, dann Barclay James Harvest ›Mockingbird‹, Alphaville ›Forever Young‹, die Scorpions, Pink Floyd, Genesis, … Du ziehst mich zu dir hin, küsst mich leidenschaftlich. Im Helenental, Gasthaus ›Cholerakapelle‹, auf dem Parkplatz, nur zwei andere Autos stehen dort. Frische Waldluft nach dem Regen der Nacht umgibt uns, es duftet nach Moos, Bärlauch, nach Liebstöckel und Labkraut, einfach nach Lust. Du lässt mich auf die Motorhaube setzen, meine ...