1. Das leerstehende Hotel Ch. 32


    Datum: 17.07.2026, Kategorien: Fetisch

    ... eine ArtLiveticker, was Mira denn mit Gemini gerade im Café besprach und wie sie sich dabei fühlte:
    
    Gemini hat mir vor zwei Minuten die Geschichte mit der kleinen Kellnerin und dem Pinkeln erzählt😉, schrieb mir Mira, bevor sie hervorhob, wieschön golden-braun Geminis Haut glänzte.
    
    Weil ich aber nicht wollte, dass Mira während ihres Gesprächs mit Gemini, das ich mir durchaus heiter vorstellte, ständig auf ihrem Telefon rumklimperte, hielt ich mich zurück, wobei mir Mira dann von sich aus häppchenweise noch ein paar Details lieferte:
    
    Wir versuchen gerade krampfhaft, uns Rollen auszudenken. Wir treffen uns aber definitiv zu dritt. So viel verrat' ich schon mal, schrieb sie letztlich.
    
    Geil. Nun, konnte ich nicht doch noch mit dem ultimativen Geistesblitz aufwarten, der zum Charakter aller Beteiligten passte, der wie ein Katalysator wirken würde und eine heitere sinnliche Begegnung quasi garantierte? Andererseits würde dann vielleicht alles wie nach einem Skript ablaufen - was definitiv auch nicht ideal wäre.
    
    Ich bagger' Euch im Café an? Oder, Ihr könnt' ja beide Bordsteinschwalben spielen. Das geht schon auch witzig. Es ist ja nicht so, dass Ihr Euch aus finanzieller Not heraus prostituieren müsst, schlug ich also nochmal vor, wobei die beiden auch nocheine andere Idee hatten, wie Mira mir schrieb, die sie mir aber offenbar vorenthalten wollten.
    
    Konnte Gemini nicht irgendwie einen Striptease einbauen? Sollte ich ihr das vorschlagen? Allerdings hätte das ...
    ... bedeutet, dass dann auch sie vom Gespräch mit Mira im Kaffeehaus abgelenkt worden wäre. So fragte ich erneut Mira, ob sie nicht ihre Rolle als Geheimdienst- Agentin wiederbeleben wollte, denn dann hätten wir ja einen Grund zum Filmen:
    
    Meine Muse Nguyet hatte sich die Scharade gemeinsam mit Mira ausgedacht; ein Teil des Ganzen war, dass alle Mitglieder des Spionagerings kompromittierende Videos im Hauptquartier hinterlegen mussten, damit sie erpressbar blieben.Epstein Files, quasi. Wobei ich mir nicht vorstellen konnte, dass Nguyet, Mira oder Gemini von denen Kenntnis hatten.
    
    Oder wir lassen die Erektionsstörungsklinik nochmal für einen Tag aufleben? hakte ich im Überschwang gleich noch nach, obwohl ich von Gemini noch nie das WortMassage gehört hatte. Andererseits sähe sie mit ihrer dunklen Haut in einem weißen Schwestern- oder Masseusen-Outfit sicher berückend aus.
    
    Da ich irgendwie dann doch nur so vor Ideen sprudelte, schrieb ich Mira einfach weiter; die Damen konnten sich ja die vielversprechendste aussuchen, sie aber für sich behalten und mich dann am Freitag überraschen.
    
    Und so kam es dann auch: Mira schrieb mir, dass sie sich den Schlüssel für das alte Hotel von Nguyet geben lassen würde; ich sollte dann am nächsten Tag morgens um elf in meiner Rolle als Mitarbeiter der Immobilienfirma dort erscheinen. Ich wartete auf Instruktionen, vielleicht noch etwas mitzubringen, doch es herrschte plötzlich spannende Funkstille.
    
    Und so machte ich mich eben auf den Weg. Ich ...
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