1. Jana und Simon


    Datum: 19.07.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... wenige Tage später, – ich hatte mir jegliche Bemerkung zum Thema, so gut es ging, verkniffen – kam sie zu mir und druckste herum. Ich ahnte längst, worum es gehen würde. Es war so weit: Er hatte sie gefragt, ob sie am Abend zu ihm kommen wolle, „um einen Film zu gucken oder so“. Jana blickte mich fragend und unsicher an. „Du willst es doch immer noch, oder?“ Sie nickte. „Und deine Gefühle für ihn haben sich ja wohl kaum geändert, oder?“ – „Nein“, gab sie kleinlaut zurück, „zumindest sind sie nicht weniger geworden...“ – Ich hatte Herzklopfen bei ihren Worten und antwortete: „Na, dann ist die Sache doch wohl klar, oder?!“ – „Und das ist wirklich kein Problem?“ – „Süße, ich kann es nicht verhindern und will es auch nicht. Es ist mir bestimmt nicht egal... und es verursacht krasse Gefühle in mir. Aber – halt mich nicht für pervers – vor allem finde ich es... geil.“ – „Na dann...“, war Janas etwas gespielt trotzige Reaktion. Wir küssten und umarmten uns, aber ich schob sie zwinkernd zur Seite: „Du hast heute was anderes vor.“
    
    Es wurde Abend, wir beide arbeiteten scheinbar in unseren Zimmern... Aber bestimmt waren wir beide völlig durcheinander und aufgeregt. Dann, gegen acht, hörte ich Jana duschen und wie wild in ihren Klamottenbergen herumkramen, ließ sie aber besser in Ruhe. Kurz vor neun kam sie in mein Zimmer: „Und, wie sehe ich aus?“ – Ich war sprachlos, sie war perfekt geschminkt, trug High Heels, Strumpfhose und Minirock und eine transparente Bluse, unter der ihr ...
    ... schwarzer Spitzen-BH hervorschimmerte. „Liebling, du siehst toll aus!“ – Ich war aufgeregt und hatte Mühe, meine Stimme ruhig zu halten. Dann umarmten wir uns. Bist du wirklich sicher?“, fragte sie, um nochmals meine „Erlaubnis“ zu erhalten, und ich sagte: „Hey – jetzt pass mal auf: Wenn du heute nicht machst, worauf du Lust hast, dann wirst du dir das womöglich nicht verzeihen. Wenn du es denn willst, bleibe ich definitiv mit dir zusammen, du hast also nichts zu befürchten! Ich verspreche es dir!“ Wir umarmten uns noch einmal umso fester – und dann war sie weg.
    
    Ich öffnete eine Flasche Wein zur Beruhigung und legte mich ins Bett. Ich hatte mir geschworen, ihr nicht andauernd zu schreiben, zumal ich ihr auch nicht die Lust verderben wollte. Außerdem hatte sie mir versprochen, mir am nächsten Tag alles detailliert und wahrheitsgetreu zu erzählen. Ich wünschte mir in diesem Augenblick wirklich nichts sehnlicher, als dass die beiden eine wilde, aber vor allem romantische Liebesnacht miteinander verbringen würden.
    
    Gegen eins beschloss ich, ihr eine kurze Gute-Nacht-SMS zu senden (auch wenn ich in dieser Nacht keine Sekunde geschlafen habe...). Natürlich kam darauf keine Antwort; stattdessen malte ich mir aus, was die beiden wohl gerade taten. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich es mir in dieser Nacht bei diesen Gedanken selbst besorgt habe.
    
    Irgendwann gegen 2, ich war ganz leicht weggedöst in meiner Müdigkeit, piepte mein Handy. Sofort hellwach, las ich Janas Nachricht: „Gute ...
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