1. Die biologische Uhr tickt!


    Datum: 27.07.2026, Kategorien: Schwanger,

    ... sich der Hund davor und "bewachte" sie. Sie waren wie selbstverständlich Teil seines Rudels geworden und wenn sie in unserem Kinderzimmer schliefen, lag er oft vor der Tür und schlief dort.
    
    Natürlich fuhren wir auch oft zu Lis und Fiete oder sie kamen zu uns und dann gab es nur ein Thema: Kinder - Kinder - Kinder! Wie machst du das? - Wie machst die jenes? Es gab nichts Wichtigeres, als jede neue Regung der Kinder zu besprechen. Im Familienrat hatten wir uns für "Helmut" für Fritzi´s Sohn und "Erika" für unsere Tochter entschieden. Lis und Fiete nannten ihren Sohn nach dem Großvater "Heinz" und bei Sophie und Tom standen Namen mit italienischem Einschlag je nach Geschlecht zur Auswahl. Aber auf Sophie´s Niederkunft mußten wir noch etwas warten.
    
    So langsam ordnete sich bei uns das anfängliche Chaos, und die Routinen stellten sich ein. Da ich beim Stillen nicht helfen konnte und nur mal die Windeln wechseln durfte, schlief die Mutter, die "Dienst" hatte, bei den Kindern, die andere schlief wieder bei mir und konnte dann beinahe durchschlafen. Aber instinktiv bekamen sie immer mit, wenn eines der Kinder unruhig wurde. An Sex war zu der Zeit gar nicht zu denken. Beide waren noch wund, und die Nachwehen der Geburt nicht verheilt. Aber schmusen wollten beide gerne und lagen nachts in meinem Arm eng an meiner Seite.
    
    Auch Sophie´s Geburt war zum Glück völlig problemlos, und sie vervollständigte das krähende Quartett mit einer Tochter, die sie in Erinnerung an ihre ...
    ... verstorbene Mutter "Veronika" nannten. Oft saßen wir dann wieder bei einem von uns zusammen, die Mütter mit den Kinder auf dem Arm oder gemeinsam auf einer Decke auf dem Fußboden, und wir genossen es, den kleinen Schreihälsen zuzusehen.
    
    Anfänglich hatten Sophie und Tom Bedenken, wenn Moritz ihrem Kind zu nahe kam, aber sie erlebten schnell, wie er seine Schnauze auf Anne´s Knie legte und das Kind beobachtete oder er sich dazu legte, wenn sie alle auf dem Fußboden lagen. Bei einer Hündin konnte ich mir sowas vorstellen, aber bei einem Rüden? Er entwickelte sich zu einem ständigen Beschützer der vier Kleinen. Wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs waren und fremden Leuten begegneten, stellte er sich zwischen sie und den Kinderwagen und ließ erst dann zu, daß sie sich die Kinder ansahen, wenn wir das OK gaben. Dann setzte er sich und gab sich zufrieden.
    
    Eines schönen Abends, als "meine" Mütter mit den Kindern beschäftigt waren, machte ich es mir in meinem Lieblingssessel gemütlich. Das Feuer flackerte im Ofen, mehrere Kerzen waren das ansonsten einzige Licht, und ich ließ den Whisky im Glas kreisen. Ich ließ es mir einfach gut gehen und war nur noch glücklich. Meine Gedanken schweiften ab, zurück in die vergangenen Jahre. Was war da alles geschehen!
    
    Mein Glück begann ausgerechnet an einem Tiefpunkt meines Lebens. Meine erste Frau, besser erste feste Freundin, denn verheiratet waren wir nicht, hatte mich verlassen, mein Sexleben war an einem Tiefpunkt angekommen und ich wollte ...