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Die biologische Uhr tickt!
Datum: 27.07.2026, Kategorien: Schwanger,
... bereit gelegt hatte. Zwischenzeitlich hielt sie sich immer wieder ihren prallen Bauch und ruhte sich etwas aus. "Hoffentlich habe ich das auch bald überstanden!" lächelte sie und kuschelte sich in meine Arme. "Einerseits habe ich Angst, aber andererseits freue ich mich auf mein Kind, unser Kind!" Ja, UNSER Kind! Meine zwei Kinder von zwei Frauen im Abstand weniger Tage. Von zwei Frauen, die nicht nur mich lieben, sondern sich auch gegenseitig. Das von meiner Ehefrau gewollt, das unserer gemeinsamen Geliebten nicht geplant, unterdessen aber voll akzeptiert und froh von uns drei erwartet. Was für eine irre Situation! Anne war noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen, als es bei Fritzi so weit war und sie nach ebenfalls komplikationsloser Geburt einen Sohn zur Welt brachte. Dieses mal war ich auf das Kommende vorbereitet und konnte ihr besser beistehen. Bei den Wehen kniff sie meine Hand und konnte mich manches Mal sogar anlachen. Nach der Geburt kam sie zu Anne ins Zimmer und zwei strahlende Mütter verglichen MEINE Babys. Es war ein schönes Bild, als sie nebeneinander liegend die Babys stillten und ich ihnen dabei zusehen konnte. Zu Hause war alles für Anne´s Empfang vorbereitet. Windeln hatten wir schon als Großeinkauf besorgt und mit Elke´s Hilfe auch alles andere, was eine Mutter in den ersten Tagen so braucht. Was mir etwas Sorgen bereitete, war die Frage, wie unser Hund auf die Babys reagieren würde. Würde er eifersüchtig sein? Eventuell aggressiv reagieren? Er ...
... war ja jetzt nicht mehr die Hauptperson im Hause und mußte sich unsere Aufmerksamkeit teilen. Andererseits hatte ich ihn noch nie aggressiv erlebt, eher im Gegenteil. Er war aufmerksam, paßte auf uns auf, akzeptierte jeden Fremden, wenn wir dem freundlich entgegen traten. Zu Anne´s Empfang waren alle Freunde, und sogar die "Großeltern" Elke und Heinz angereist. Mit Blumen überhäuft, wurden Mutter und Kind ins Haus geführt und beköstigt. Natürlich kam auch Moritz zum Schnüffeln, was da wohl in dem Windelpaket verborgen war. Nach Leckerli roch die volle Windel aber nicht, also war sie nicht so interessant. Wir ließen ihn bewußt so lange schnüffeln, bis er sich zu Anne´s Füßen legte und sich kraulen ließ. Der erste Kontakt war gelungen und Anne mußte lange erzählen. Auch Fritzi rief an und erkundigte sich, wie es ging und berichtete, sie würde am nächsten Tag entlassen. Also noch ein Empfang! Die Hektik der ersten Tage hier zu beschreiben, würde ewig dauern. Irgendein Kind meldete sich immer, die Mütter hetzten von vorne nach hinten, schleppten Windeln, betteten die Kinder, beruhigten sie, wenn sie unzufrieden waren, gewöhnten sich aber schnell daran, sich bei der Versorgung abzuwechseln. Sie stillten oftmals nicht nur das eigene Kind, sondern beide, so daß sie sich gegenseitig entlasten konnten. Moritz und ich durften oft nur hilflos daneben stehen, weil sie sich regelrecht darum stritten, wer was machen "durfte." Wenn die Kinder gemeinsam in einem Kinderwagen lagen, legte ...