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Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall
Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Alleinerziehend zu sein, meine ich." Sie seufzte leise. „Mein Ex-Mann... er hat mich betrogen. Deswegen habe ich mich scheiden lassen. Es war eine harte Zeit." Ich nickte verständnisvoll. „Das kann ich mir vorstellen. Das ist sicher nicht leicht gewesen." „Nein, überhaupt nicht", fuhr sie fort, ihr Blick schweifte über den Spielplatz. „Aber ich habe viel Unterstützung. Meine Familie hilft unheimlich, und auch ein paar gute Freunde kümmern sich um die Kinder, wenn ich mal etwas vorhabe oder für die Schule lernen muss." Sie sah mich an, und in ihren Augen lag eine Mischung aus Dankbarkeit und einer gewissen Müdigkeit. „Ich bewundere dich wirklich dafür", sagte ich ehrlich, meine Stimme war sanft. „Dein Organisationstalent und deine Stärke -- das ist beeindruckend. Du stemmst so viel und machst das großartig." Ein leichtes Erröten huschte über ihr Gesicht. „Danke, das ist lieb von dir. Manchmal fühlt es sich einfach an, als würde man jonglieren, weißt du? Aber es geht. Man wächst da rein." Wir saßen noch eine Weile da, sprachen über dies und das und ich genoss es einfach, ihr zuzuhören und sie anzusehen. Der Spielplatzbesuch war vielleicht nicht das, was ich mir ursprünglich unter einem Date vorgestellt hatte, aber es war viel besser. Es war echt, und ich lernte eine Seite von Melania kennen, die mich noch mehr faszinierte. Als der Nachmittag sich dem Ende zuneigte und die Kinder langsam müde wurden, machten wir uns auf den Heimweg. Vor dem Schlossparkeingang, ...
... wo wir uns getroffen hatten, blieb ich stehen. Jetzt oder nie. „Melania", begann ich, und meine Stimme war fester als noch vor ein paar Stunden. „Ich... ich würde dich wirklich gerne öfter treffen. Und dich besser kennenlernen." Ein warmes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Das ist lieb, Alex. Weißt du, morgen Abend, nach dem Tanztraining, hätte ich tatsächlich Zeit. Meine Eltern kümmern sich immer um die Kinder, wenn ich trainiere." Mein Herz machte einen kleinen Sprung. Das war meine Chance! „Das klingt super! Wie wäre es mit einem Spaziergang am Neckar? Das ist jetzt im Herbst besonders schön." „Oh ja, das ist eine tolle Idee! Perfekt", sagte sie begeistert. „Dann so gegen halb acht am Philosophenweg-Eingang?" „Perfekt", bestätigte ich. „Freue mich schon!" „Ich mich auch, Alex", erwiderte sie, und ihre Augen strahlten. Wir verabschiedeten uns, und ich ging mit einem Gefühl nach Hause, als würde ich schweben. Der nächste Tag in der Schule zog sich ins Unendliche. Ich konnte mich kaum auf den Unterricht konzentrieren, meine Gedanken kreisten nur um den bevorstehenden Abend mit Melania. Immer wieder warf ich verstohlene Blicke zu ihr hinüber, und zu meiner Freude fingen sich unsere Augen gelegentlich. Ein kleines Lächeln huschte dann über ihr Gesicht, und ich wusste, dass sie vielleicht doch genauso aufgeregt war wie ich. Die Stunden vergingen quälend langsam, bis endlich der Feierabend kam und ich mich auf den Weg zum Treffpunkt machen konnte. Wir ...