1. Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall


    Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... schließlich, ein Gefühl der Entschlossenheit keimte in mir auf. „Ich frag sie. Wann und wie auch immer, aber ich frag sie." Sean klopfte mir auf die Schulter. „Genau das will ich hören! Angriff!"
    
    Zwei Tage später, das Gespräch mit Sean noch frisch im Kopf, nahm ich all meinen Mut zusammen. Es war in der Mittagspause, ich sah Melania auf dem Flur und ging direkt auf sie zu. Mein Herz pochte bis zum Hals.
    
    „Melania", sagte ich, meine Stimme klang belegter, als ich es mir gewünscht hatte. „Ich wollte dich fragen... ob du Lust hättest, dich mal mit mir zu treffen. Also, außerhalb der Schule."
    
    Ihre rehbraunen Augen weiteten sich leicht, dann huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. „Oh, Alex, das ist ja nett von dir!" Sie schien sich wirklich zu freuen, was meine Anspannung sofort etwas löste. „Weißt du was? Ich gehe morgen Nachmittag mit meinen Kindern auf den Spielplatz im Schlosspark. Da sind auch immer viele andere Kinder, und wir Erwachsenen können uns ganz gut unterhalten, ohne dass die Kleinen zu kurz kommen. Hättest du Lust, uns zu begleiten?"
    
    Es war nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte -- ich hatte eher an ein Zweier-Date gedacht, vielleicht in einem Café oder einer Bar. Aber ihre Begeisterung war ansteckend, und es war definitiv ein Anfang. Ein guter Anfang sogar. „Ja, klar! Sehr gerne! Wann und wo soll ich sein?", fragte ich, und das Grinsen auf meinem Gesicht konnte ich nicht mehr unterdrücken.
    
    „Super! Dann treffen wir uns morgen um drei Uhr ...
    ... am Haupteingang des Schlossparks. Von dort aus gehen wir direkt zum Spielplatz", erklärte sie. „Freue mich schon!" „Ich mich auch!", erwiderte ich, und ich spürte, wie sich eine leichte Aufregung in mir ausbreitete. Es war nicht das Date, das ich erwartet hatte, aber es war ein erster Schritt.
    
    Wir trafen uns pünktlich am vereinbarten Ort, dem Haupteingang des Schlossparks. Melania strahlte mich an, die Kinder klammerten sich an ihre Hände. Kaum hatten wir uns begrüßt, schienen ihre süßen Kinder mich auch schon ins Herz geschlossen zu haben. Mit einem fröhlichen „Hallo!" und einem neugierigen Blick musterten sie mich, bevor sie, kaum waren wir auf dem Spielplatz angekommen, mit anderen Kindern verschwanden.
    
    Die kleine Tochter tapste hinter ihrem Bruder her, und ich musste schmunzeln, wie schnell sie sich in das bunte Treiben stürzten.
    
    Wir setzten uns auf eine Bank, von der aus wir die spielenden Kinder gut im Auge
    
    behalten konnten. Die Sonne schien mild durch die Bäume, und das Lachen der Kinder erfüllte die Luft. „Puh, da sind sie schon wieder weg", sagte Melania mit einem Seufzer, der jedoch eher Erleichterung als Müdigkeit ausdrückte. „Manchmal frage ich mich, woher die ihre Energie nehmen."
    
    „Das frage ich mich auch oft", erwiderte ich und lächelte sie an. „Aber sie scheinen mich zu mögen. Das ist schön."
    
    „Ja, sie sind meistens recht offen", sagte sie und sah ihren Kindern nach. Ihre Miene wurde etwas ernster. „Es ist nicht immer einfach, weißt du? ...
«12...8910...32»