-
Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall
Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... trafen uns pünktlich am Philosophenweg-Eingang und begannen unseren Spaziergang entlang des Neckars. Die Herbstluft war kühl und klar, und das sanfte Plätschern des Wassers begleitete uns. Ich spürte die Aufregung in mir und beschloss, vorsichtig den ersten Schritt zu wagen. „Weißt du", begann ich, während wir nebeneinander hergingen, „ich finde dich wirklich faszinierend. Deine Ausstrahlung, deine Art, wie du alles meisterst -- das ist echt beeindruckend." Ich lächelte sie an, versuchte, meine Nervosität zu verbergen. „Du bist eine wirklich starke Frau." Ihr Schritt verlangsamte sich ein wenig, und ihr Blick verdüsterte sich. Eine traurige Miene legte sich über ihr Gesicht, und dann blitzte ein Hauch von Wut in ihren Augen auf. „Spielst du mit mir, Alex?", fragte sie unvermittelt, ihre Stimme war scharf. „Glaubst du wirklich, was du da sagst? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mann aufrichtig zu mir sein kann." Ich war überrascht von ihrer Reaktion. „Nein, Melania, überhaupt nicht! Das meine ich ernst", erwiderte ich schnell. Sie schüttelte den Kopf, ihre Augen waren jetzt voller Wut. „Viel an mir ist nur Fassade. Du siehst nicht, was dahintersteckt. Ich habe oft so viel zu tun, muss alles alleine stemmen. Du hast keine Ahnung, wie schwer das ist. Oft könnte ich einfach nur heulen und mich verkriechen. Die Kinder, die Schule, mein Training... wenn eins der Kinder nachts wach wird, bin ich am nächsten Tag total fertig und zu nichts zu ...
... gebrauchen." Sie ballte die Hände zu Fäusten. Ihre Stimme wurde leiser, fast schon verzweifelt, doch die Wut blieb in ihren Augen. „Und mein Körper... mein Körper hat auch gelitten unter den Schwangerschaften. Manchmal hasse ich ihn dafür, weißt du? Die Brüste sind schlaffer, hängen mehr. Und mein Bauch wird einfach nicht mehr straff, egal was ich mache. Es ist, als hätte er seine Form verloren, als wäre er nicht mehr meiner. Ich liebe meine Kinder, wirklich, über alles, aber der Preis, den mein Körper dafür gezahlt hat, der war sehr hoch." Sie seufzte, ein schwerer Seufzer. „Und wenn die Kinder nicht da sind, dann rauche ich heimlich. Ich funktioniere oft nur mit Koffein und Süßigkeiten." Sie fuhr mit glühender, zorniger Stimme fort: „Und meine Sexualität ist kompliziert! Ich weiß nicht, ob ich überhaupt eine Beziehung will!" Ihr Blick schoss wütend über den Fluss, als würde sie Unsichtbare dort am Ufer verfluchen. „Ich bin bisexuell und habe oft Sex mit anderen Frauen! Ich hasse es, ein angepasstes Leben führen zu müssen! Ich habe keinen Filter und oft schlechte Manieren! Und dann gibt es diese anderen Tage, da bin ich einfach nur garstig zu allen und will einfach nur meine Ruhe haben und kann niemanden um mich herum ertragen! Ich ertrage mich selbst kaum, wenn ich so bin, fühle mich meinen eigenen Launen völlig ausgeliefert und hilflos. Wenn ich zu viel trinke, verwandle ich mich entweder in eine läufige Schlampe oder in ein depressives Wrack! Beides möchtest du nicht ...