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Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall
Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... erleben!" Sie atmete tief ein, ihre Brust hob sich ruckartig unter dem Stoff ihres bunten Oberteils. „Und ich hasse es, dass ich so tun muss, als hätte ich ein gutes Verhältnis zu meinem Ex-Mann. Er hat alles kaputtgemacht und mich betrogen, als ich schwanger war! Aber für meine Kinder nehme ich das alles in Kauf, diesen ganzen Scheiß! Ich weiß wirklich nicht, ob ein anderer Mann bereit wäre, das alles mitzutragen, dieses ganze verdammte Paket!" Ich schwieg und ließ sie weiterreden. „Und weißt du, was das Schlimmste ist?! Viele Leute in meiner Nachbarschaft und in meinem Umfeld halten mich sowieso schon für eine ungebildete, asoziale Mannheimer Schlampe, die sich von jedem durchficken lässt! Das ist das verdammte Bild, das sie von mir haben, weil ich nicht in ihre elenden Schubladen passe!" Ihre Stimme wurde leiser, fast flehend, doch die Wut glühte noch immer lodernd in ihren Augen. „Was willst du denn von so einer wie mir?! Was will ein netter Mann wie du von mir?!" Ihre Worte trafen mich unerwartet. Ihre Selbstzweifel waren so offenkundig, so roh, und ich spürte, wie sich mein Herz für sie zusammenzog. Die Melancholie, die ich schon bei unserer ersten Begegnung gespürt hatte, brach jetzt vollends hervor. Sie schien in diesem Moment so zerbrechlich und doch so kämpferisch. Sie hielt inne und sah mich mit großen Augen an, als ob sie selbst von ihrem Ausbruch überrascht war. „Es tut mir leid", sagte sie leise, ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. ...
... „Ich weiß gar nicht, warum ich dir das alles erzähle. Ich... ich bin einfach so." Sie zuckte mit den Achseln, eine Mischung aus Verzweiflung und Resignation in ihrer Geste. Ich hörte ihr aufmerksam zu, mein Blick fest auf ihrem ruhend. Ihre Offenheit, ihr Schmerz, ihre Zweifel -- all das machte sie in meinen Augen nur noch faszinierender. Als sie schwieg, nahm ich ihre Hand und drückte sie sanft. „Melania", sagte ich ruhig, meine Stimme war fest und ehrlich. „Ich finde dich nicht nur interessant, sondern unglaublich mutig, dass du so offen über all das sprichst. Jeder hat seine Vergangenheit, das gehört zum Leben dazu. Und wenn du glaubst, du könntest mich damit abschrecken, dann kennst du mich nicht richtig." Sie sah mich mit großen Augen an, eine Mischung aus Überraschung und einer Spur Hoffnung in ihrem Blick. „Aber... wieso? Die meisten Männer... die wollen so etwas nicht hören. Die wollen es einfach und unkompliziert." „Ich bin nicht die meisten Männer", erwiderte ich mit einem leichten Lächeln. „Ich will es ehrlich. Und das, was du mir gerade erzählt hast, ist das Ehrlichste, was mir seit Langem jemand gesagt hat. Das schreckt mich nicht ab. Es macht dich... real. Und ich möchte dich genau so kennenlernen, wie du bist. Mit allem, was dazu gehört." Sie zog ihre Hand nicht weg. Stattdessen sah sie auf unsere verbundenen Hände, dann wieder zu mir auf. Ein kleines, zögerliches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Ich... ich weiß nicht, was ich sagen soll, ...