1. Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall


    Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... schon, die beiden Zimmer unten."
    
    Ich sah sie fragend an. „Die Kellerwohnung? Was hat es damit auf sich?"
    
    Mein Vater erklärte: „Die ist jetzt komplett fertig. Und wir haben uns gedacht, die gehört quasi dir. Also, wenn du zu Besuch kommst, kannst du da wohnen. Ganz für dich allein. So wie deine Schwester, die ja jetzt in Frankfurt lebt und auch ihren eigenen Bereich hat, wenn sie mal hier ist."
    
    Meine Schwester lachte und nickte zustimmend. „Endlich mal Ruhe vor den Alten, oder?"
    
    Ich war wirklich gerührt. „Das ist... das ist unglaublich lieb von euch! Vielen, vielen Dank!" Es war ein weiteres Zeichen ihrer Unterstützung und ihres Respekts für meine neu gewonnene Unabhängigkeit. Und es gab mir ein noch besseres Gefühl für Melanias Besuch.
    
    Zuhause angekommen, packte ich meine Tasche aus, während meine Schwester ihre packte. Sie würde das Wochenende bei einer Freundin verbringen, wollte mich aber unbedingt noch sehen, bevor sie fuhr.
    
    „Na, Alex, wie ist es so als Erzieher in Ausbildung? Schon die ersten Nervenzusammenbrüche gehabt?", fragte sie grinsend, während sie ein T-Shirt zusammenlegte.
    
    Ich lachte. „Nein, ganz im Gegenteil! Es ist echt spannend. Wir haben Fächer, von denen ich noch nie gehört habe, aber es macht total Spaß zu lernen. Und die Leute sind super nett." Ich erzählte ihr von Sean, dem Erste-Hilfe-Kurs und der Kneipentour. „Und bei dir? Wie läuft's in Frankfurt?"
    
    „Auch gut, danke der Nachfrage, großer Bruder", erwiderte sie. „Die ...
    ... Ausbildung ist anstrengend, aber ich komme klar. Und die Stadt ist der Wahnsinn, ich hab schon ein paar coole Leute kennengelernt." Sie erzählte von ihren neuen Freunden und den Wochenenden, die sie in Frankfurt verbrachte.
    
    Wir redeten noch eine Weile, tauschten uns über unsere jeweiligen Ausbildungen aus und lachten viel. Es war schön, sie so entspannt und glücklich zu sehen. Schließlich hörten wir ein Hupen von draußen.
    
    „Das ist Lara", sagte sie und schnappte sich ihre Tasche. „Muss los..." Sie umarmte mich fest. „Schön, dass du da bist, Alex! Nächstes Mal haben wir mehr Zeit!" Sie zwinkerte mir zu. „Das hoffe ich auch! Und dir auch ein tolles Wochenende!", rief ich ihr nach, als sie zur Tür hinausging und von ihrer Freundin abgeholt wurde.
    
    Am Abend saßen meine Eltern und ich zusammen und vesperten. Es war eine gemütliche Runde, in der wir uns über die vergangenen Wochen austauschten und ich von meinen ersten Eindrücken in Heidelberg erzählte. Am nächsten Tag, einem Samstag, gingen wir ausgiebig spazieren und redeten über Gott und die Welt. Es war schön, diese unbeschwerte Zeit mit ihnen zu verbringen, ohne die unterschwelligen Spannungen, die früher oft präsent waren. Die Kommunikation war offen und herzlich, ein Zeichen dafür, wie gut uns die Distanz und meine neu gewonnene Unabhängigkeit taten.
    
    Am Abend machte ich mich frisch. Ich zog mich um, überprüfte mein Aussehen im Spiegel und spürte, wie die Aufregung in mir stieg. Ich hatte mich mit Melania am Ortseingang ...
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