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Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall
Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Lebensabschnitt wohl nicht bewältigen können. Zum Glück wird die Erzieherausbildung heutzutage oft vergütet -- früher war da wirklich nicht alles besser. Ich fand auch wieder einen Kampfsportverein der zwar in Mannheim war, aber leicht mit der S-Bahn zu erreichen war, in dem ich von nun an viele Jahre trainieren würde und, der wie ich später herausfand ganz, in der Nähe von Melanias Haus war. Alles schien sich zu fügen, die Stücke meines Lebens fanden langsam ihren Platz, und ich begann, mich in Heidelberg wirklich zu Hause zu fühlen. Die nächsten Wochen vergingen wie im Rausch. Unterricht, von Melania nicht beachtet werden, trainieren, schlafen -- und am nächsten Tag wieder das Gleiche. Ansonsten hing ich viel mit Sean ab. Ich kam mit dem Schulstoff gut klar. Ganz anders als auf dem Gymnasium: Lernen machte mir plötzlich Spaß! Ende September stand ein echtes Highlight auf dem Programm: ein ausführlicher Erste-Hilfe-Kurs im Bezug auf Kinder, mit anschließender Prüfung. Uns wurde gesagt, wir sollten uns einen Partner suchen. Für mich war klar, dass ich mit Sean zusammenarbeiten würde. Er war ja bereits ausgebildeter Sanitäter und kannte sich bestens aus. Doch das Schicksal, in Form unserer Dozentin, war mir erneut gewogen. Melania war wieder einmal zu spät gekommen und hatte die Partnerwahl verpasst. Die Dozentin schickte sie kurzerhand zu uns. „Melania, Sie sind zu spät. Bitte schließen Sie sich Alex und Sean an, Sie werden als Trio bewertet", sagte sie ...
... freundlich, aber bestimmt. Mein Herz machte einen Satz. Plötzlich waren wir zu dritt. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Das war die perfekte Gelegenheit, um Melania näherzukommen. Der Kurs war super, und ich weiß bis heute nicht, wie wir es geschafft haben. Andauernd wurde ich von Melania abgelenkt. Ihre Anwesenheit, ihre Art zu lachen, die Art, wie sie nachdachte -- all das zog meine Aufmerksamkeit immer wieder auf sich. Trotzdem sprachen wir viel zusammen und es entwickelte sich eine richtige Freundschaft zwischen uns dreien. Wir wurden ein unschlagbares Trio, das nicht nur im Kurs harmonierte. Natürlich profitierten wir nicht nur von Sean, der als ausgebildeter Sanitäter ein unglaubliches Wissen mitbrachte. In unserer Klasse war auch eine ausgelernte Krankenschwester namens Inge, die ebenfalls ihr umfangreiches Wissen bereitwillig mit der gesamten Klasse teilte. So kam es, dass wir alle nicht nur exzellente Noten in der Prüfung bekamen, sondern wir in den Ergebnissen auch unsere Parallelklasse schlugen. Zwischen unseren Klassen hatte sich nämlich eine freundschaftliche Rivalität entwickelt, und der Ehrgeiz, die „andere" Klasse zu übertreffen, hatte uns zusätzlich angespornt. Unseren Sieg feierten wir alle ausgelassen mit einer Kneipentour durch Heidelberg, die ich wohl nie vergessen werde. Es war ein Abend voller Lachen, guter Gespräche und dem Gefühl, wirklich angekommen zu sein -- nicht nur in dieser Ausbildung, sondern auch in dieser neuen Gemeinschaft. Am nächsten ...