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Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall
Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Morgen, Sean hatte bei mir übernachtet, saßen wir bei einem Katerfrühstück in meiner kleinen Küche. Der Kopf brummte noch leicht von der Heidelberger Kneipentour, aber der Geruch von frischem Kaffee und Rührei sorgte für eine erste Besserung. Sean stocherte in seinem Rührei, bevor er das Gespräch eröffnete. „Na, Alex, wie geht's dem Kopf? Scheint so, als hätten wir gestern Abend ordentlich die Sau rausgelassen", sagte er mit einem Grinsen. „Geht so, aber der Kaffee hilft", erwiderte ich und nahm einen großen Schluck. „War aber eine geile Tour, oder? Haben wir uns verdient nach dem Erste-Hilfe-Kurs." „Absolut! Und wir haben die Parallelklasse sowas von abgehängt. Beste Klasse überhaupt", lachte Sean. Dann wurde sein Blick ernster, aber immer noch mit einem schelmischen Funkeln in den Augen. „Sag mal, Alex, ich hab da gestern Abend ein bisschen beobachtet." Ich hob eine Augenbraue. „Was denn beobachtet?" Na, du und Melania", sagte er direkt. „Du hast doch einen Narren an ihr gefressen, oder? Deine Augen leuchten jedes Mal, wenn sie in der Nähe ist." Ich wurde leicht rot und versuchte, abzuwehren. „Ach Quatsch, ist doch nur... naja, sie ist halt cool. Und total nett." Sean schüttelte den Kopf. „Klar ist sie cool. Aber da ist mehr. Ich hab gesehen, wie du sie ansiehst. Und hey, ich verstehe das ja auch. Ist schon eine heiße Milf, äh, Milf nicht, Mama. Alleinerziehende Mütter haben's drauf, hab ich gehört. Die wissen, was sie wollen und packen an." Er zwinkerte ...
... mir zu. „Sean, die ist fünf Jahre älter als ich", wandte ich ein, versuchte, meine Stimme ruhig zu halten. „Und hat zwei Kinder. Ich bin 21, frisch von zu Hause weg. Das ist doch Wahnsinn." „Und? Fünf Jahre sind nichts, Alter! Und Kinder? Die sind doch süß! Stell dir vor, du hast quasi schon eine fertige Familie. Kein Stress mit Windeln wechseln und so. Die Erziehung übernehmen die schon selbst, haha." Er lachte, und ich musste trotz meiner Bedenken schmunzeln. Seine Bemerkungen waren anzüglich, aber so witzig und ohne jede Bösartigkeit. „Aber was, wenn sie gar kein Interesse hat? Ich komm mir so... unerfahren vor neben ihr", gestand ich. Sean lehnte sich vor. „Ganz ehrlich, Alex. Sie hat gestern Abend auch immer wieder zu dir rübergeschielt. Und wenn nicht? Dann ist es ein Korb, na und? Dann weißt du Bescheid und kannst dich anderen Müttern widmen, die vielleicht weniger Kinder haben, oder mehr." Er grinste wieder. „Aber mal im Ernst: Du bist ein guter Typ, Alex. Sportlich, intelligent, und du hast so eine ruhige Art, die vielen Frauen gefallen dürfte. Und du bist nicht mehr der schüchterne Junge vom Dorf, oder? Du hast in Berlin gelebt, du hast dein FSJ durchgezogen, du bist hier an der Schule. Du bist ein Mann geworden, hast du selbst gesagt. Dann zeig ihr das auch!" Seine Worte trafen ins Schwarze. Er hatte recht. Ich war nicht mehr der gleiche Alex. Und die Angst vor einem Korb war kleiner als die Reue, es nicht versucht zu haben. „Du hast recht", sagte ich ...