1. fast eine Katastrophe


    Datum: 29.07.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... aufgefallen, dass er langsam wütend wurde. Und was macht dieser Sauhund? Er nimmt mich in den Arm, knuddelt mich und flüstert mir ins Ohr, dass er mich liebt und wir darüber an einem anderen Tag reden können.
    
    Am nächsten Tag habe ich mit meiner ältesten und besten Freundin gesprochen und aus heutiger Sicht hat sie sehr vorsichtig weiter Öl ins Feuer geschüttet und beim nächsten Frauentreffen ging es weiter. Dumme Emanzen. Hatte ich nicht Alles, einen liebevollen aufmerksamen Mann, super Kinder, ein schönes Haus, keine Sorgen, was wollte ich eigentlich mehr. Mehr Anerkennung, mehr Erfolg, mehr Freiheit. Und ich rutschte langsam in die Richtung und dann kam Rolf. Jung, gutaussehend und charmant.
    
    Aus dem Flirt in der Gruppe wurde langsam ein intensiver Flirt zwischen uns und dann langsam mehr. Hier eine kleine Berührung, hier eine kleine Aufmerksamkeit und ich fühlte mich langsam jung und begehrt. Dann die erste nicht mehr freundschaftliche Umarmung und ein Küsschen auf die Wange. Oh, wie es kribbelte, wie das Herz schlug und dann der erste erst vorsichtige richtige Kuss auf die Lippen, erst vorsichtig und dann fester, stürmischer. Ich war so blöd und bildete mir immer noch ein, dass ich Alles im Griff habe.
    
    Nur ein bisschen flirten, nichts ernsthaftes. Ich bestimme, wie weit es geht. Wie kann ein Mensch, eine Frau, eine intelligente verheiratete Frau, Anfang der Vierziger, mit zwei fast erwachsenen Kindern nur so blöd sein. Ich verstehe es nicht mehr. Vor dem ...
    ... heilsamen Schock dachte ich mir, dass ein bisschen Spaß verdient habe und ich doch nichts Schlimmes mache, nur ein wenig aus dem Gefängnis des Alltags ausbrechen. Und da war doch der fast 10 Jahre jüngere Mann, der so super küssen und zärtlich sein kann. Nur ein wenig Abwechslung. Nein, Liebe war da nicht bei, nur Spaß und Nervenkitzel. Wie blöd kann man nur sein?
    
    Nach einer wilden halben Stunde in einer Ecke des kleinen Konferenzraumes, in der er meine beiden Titten schön verwöhnte, mich fingerte und fast zum Höhepunkt brachte, wollte ich ihn ganz. Nur einmal, nur einmal richtig, denn dort wurden wir gestört.
    
    Joe musste nach Dallas und ich wurde überzeugt, dass es der Zeitpunkt war, das eine Mal zu genießen, einmal mit Rolf richtig intim zu werden. Ich war wirklich unentschlossen, aber alle redeten auf mich ein. Und dann nahm mich Rolf in den Arm und ich wurde weich. Freitag zum Abendessen, anschließend ein bisschen Tanz und dann aufs Zimmer. Auch wenn es vielleicht gut wird, Rolf mich gut vögelt, am Sonnabend Morgen werde ich wieder nach Hause gehen und nie wieder wird etwas geschehen. Ich liebe doch meinen Joe und er darf nie etwas darüber erfahren und ich bin mir sicher, dass ich mir diesen kleinen Schlenker erlauben darf und auch verdient habe. Immerhin bin ich seit fast 20 Jahren eine treue Ehefrau, eine gute Mutter und gute Hausfrau. Hab es mir verdient.
    
    Mein Gott, was für eine einfältige egoistische Schlampe.
    
    Und jetzt wird Joe gleich hier sein. Er hat mir kurz ...
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