1. Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma


    Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch

    ... aussähe, ich hätte doch wissen müssen, dass ich dem Kerl ein Kondom drüber ziehen müsste. Er schickte mich duschen und das Kleid sollte ich in die Waschmaschine geben. Innerhalb von zehn Minuten sollte ich wieder da sein, dann nur noch mit Strümpfen und Schuhen bekleidet.
    
    Ich schämte mich dafür, dass ich mich so präsentieren musste, aber das kümmerte die beiden nicht. Es kam noch schlimmer. Ich sollte unter den Tisch kriechen und dem Gast zeigen, dass ich es besser konnte als bei dem Pizzaboten, so befahl es Zlatko. Dabei hielt er drohend die Gerte in der Hand. Also hockte ich mich unterm Tisch auf den Knien vor Keule hin, öffnete seine Hose und bemühte mich, dem Befehl nachzukommen, diesmal mit Kondom. Aber so sehr ich mich auch abmühte, es kam nicht zum gewünschten Abschluss. Schließlich erlöste mich Keule, sagte, dass er gerade nicht so in Stimmung wäre, ich könnte das später nachholen. Mit schmerzenden Knien krabbelte ich wieder unterm Tisch vor.
    
    Dann fiel Zlatko ein, dass eine SGF, wie ich es sei, auf keinen Fall Josefine heißen kann und verpasste mir den Namen Jaqueline. Er zwang mich zu sagen, dass ich Jaqueline heiße und dass ich eine SGF sei. Danach ließen sich sie beiden immer neue Demütigungen, Beleidigungen und Erniedrigungen einfallen, die ich alle ertragen musste. Zum Schluss musste ich ein Kleid anziehen, meine Toilettensachen packen und ich erfuhr, dass Keule mich zum Trainingsraum bringen würde, wo er mich zur professionellen Hure ausbilden würde. Ich ...
    ... wollte das alles nicht und weinte, aber sie hatten nur Gelächter für mich übrig.
    
    Die Fahrt zum Trainingsraum dauerte nicht lange. Wir erreichten ein Gebäude in einem Gewerbegebiet. Keule öffnete die Tür und führte mich hinein. Gleich hinterm Eingang gab es eine Treppe, die nach oben und nach unten führte. Wir gingen nach unten, dann durch einen Korridor bis zu einer Stahltür, die er aufschloss. Dort musste ich hineingehen. Er sagte noch zu mir, ich soll morgen um 9 Uhr nackt auf dem Bett liegen und auf ihn warten. Dann war ich allein, die Tür war verschlossen. Ich sah mich um in dem Raum. Die Wände waren aus weiß gestrichenem Beton, ebenso wie die Decke. Der Fußboden bestand aus quadratischen Bodenplatten, es schien hohl darunter zu sein. Es gab keine Fenster und kein Tageslicht, dafür aber eine Klimaanlage, die auf 21° eingestellt war. Mitten im Raum stand ein riesiges Bett mit mehreren Kissen und Decken, die mit bunt gemusterter Bettwäsche bezogen war. Neben dem Bett stand ein flacher Tisch mit einer großen Schüssel, die mit Kondomen und Gleitgel gefüllt war. Ein Radiowecker stand auch darauf, er zeigte halb sechs abends. In einer Ecke war eine große Duschkabine, daneben eine Toilette, ein Pissoir, ein Bidet und ein Waschbecken, alles frei einzusehen. An einer anderen Wand war eine Küchenzeile mit Herd, Kühlschrank, Spülbecken und mehreren Küchenschränken. Kisten mit Getränken standen daneben an der Wand. An der Wand gegenüber stand ein großer Kleiderschrank, daneben eine ...
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