1. Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma


    Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Kommode mit reichlich sauberen Handtüchern. Zwischen Kommode und Dusche stand noch ein großer Schminktisch mit Spiegel. Ein Tisch mit vier Stühlen stand auch noch im Raum.
    
    Da stand ich nun, allein in einem verschlossenen Raum, einer Komfort-Gefängniszelle sozusagen. Ich versuchte, die Tränen zu unterdrücken, aber es gelang mir nicht. Warum passierte mir das alles? Ich hatte niemandem etwas getan, hatte mir nichts zuschulden kommen lassen. Dass ich das mit dem Mann im Park zugelassen hatte? Aber dafür hatte ich doch nicht so eine harte Strafe verdient, das war ungerecht. Keine Frau hat es verdient, geschlagen und vergewaltigt zu werden und jetzt sollte ich auch noch zur Prostitution gezwungen werden. Genau zwei Wochen war es her, als ich noch ein glückliches Mädchen war. Ein Mädchen mit dem Traum von der großen Liebe, dem Traum, Abitur zu machen und zu studieren, irgendwann mal Kinder zu bekommen. All das war wie weggewischt. Ich fiel auf die Knie und betete zu Gott, flehte um Hilfe und fragte ihn nach dem Warum, aber ich bekam keine Antwort.
    
    Später machte ich mir was zu essen, ging duschen und legte mich ins Bett, hörte Musik aus dem Radiowecker. Die Zeit verging langsam, aber irgendwann schlief ich ein.
    
    Der Wecker weckte mich um halb acht, ich aß, trank und duschte nochmal. Kurz vor Neun legte ich mich nackt aufs Bett, wie von Keule verlangt. Aber er kam nicht.
    
    Ich muss wohl wieder eingeschlafen sein, als ich ihn hörte. Er sagte guten Morgen, aber ich ...
    ... antwortete nicht. Ich lag auf dem Bauch, als er mir in lautem Befehlston sagte, ich soll mich umdrehen, und die Beine breit machen, er will ficken. Ich war starr vor Angst und konnte mich nicht rühren. Dann schrie ich auf, als ich einen heftigen Schmerz am Po spürte. Ich beeilte mich, seinem Befehl nachzukommen. Ich sah, wie er nackt am Fußende des Bettes stand, seinen Gürtel in der Hand.
    
    "Na, also, warum nicht gleich so?" sagte er grinsend und legte den Gürtel weg. Er rollte sich ein Kondom über sein steifes Glied und verteilte Gleitgel darauf. Dann legte er sich schwer auf mich und drang ohne Umschweife in mich ein. Er fickte mich eine Weile heftig, dann befahl er:
    
    "Küss mich!"
    
    Ich schüttelte entsetzt den Kopf.
    
    "Entweder du küsst mich bevor ich dir noch eine mit dem Gürtel überziehe oder danach!"
    
    Ich entschied mich für die Variante ohne Gürtel. Er schob mir seine Zunge tief in den Mund, löste sich wieder von mir und befahl, ich solle meine Zunge bewegen. Auch das tat ich, wenn auch widerwillig.
    
    Dann befahl er: "Jetzt sag Ich liebe dich zu mir!"
    
    Das war zu viel. Diese Worte sind mir fast heilig und ich sage sie nur, wenn ich es auch wirklich meine. Ich schrie ihn an:
    
    "Ich hasse dich! Und ich hasse Zlatko! Ihr gottverdammten Bastarde! Ihr könnt mich vergewaltigen und schlagen und ihr könnt meinen Körper missbrauchen für eure perversen Spielchen! Ihr könnt mir alles nehmen und ihr könnt mich auch totschlagen! Aber meine Seele, die bekommt ihr nicht! Ihr ...
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