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Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma
Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch
... konnte. Ohne ein Wort griff die Frau nach meinen Brüsten und knetete sie. "Du hast die Wette gewonnen," sagte sie zu dem Mann, "sie sind echt!" Ich staunte noch mehr. 200 Euro, nur um zu fühlen, ob meine Brüste echt sind? "C-Cup?" fragte die Frau, was ich bestätigte. "75C?" wollte sie wissen. "Ja." antwortete ich. "Fein. Genau dieselbe Größe, die ich hatte, als ich meinen Mann kennenlernte. Kleidergröße S, nehme ich mal an. Welche Schuhgröße?" "39" "Okay. Zeig mal deine Arme!" Sie untersuchte meine Arme, besonders in der Armbeuge. "Jetzt deine Füße!" Auch die untersuchte sie. "Sehr schön! Ein Junkie scheinst du nicht zu sein. Nimmst du Drogen?" "Nein, ich nehme keine Drogen, trinke keinen Alkohol und rauche nicht." antwortete ich. "Irgendwelche Medikamente?" "Auch nicht." log ich. Ich fand, das mit der Spritze ging sie nichts an. "Du sagst mir nicht die Wahrheit! Welches Medikament nimmst du? Sieh mich an, wenn du antwortest!" Ich erschrak und schämte mich für meine Lüge, sagte ihr dann die Wahrheit. "Ich bekomme alle neun Tage eine Spritze. Sie soll verhindern, dass ich schwanger werde und dass ich meine Regelblutung habe. Und wenn ich die Spritze nicht bekomme, dann setzen heftige Unterleibsschmerzen ein. Welches Medikament darin ist, weiß ich nicht." Meine Augen wurden feucht und sie gab mir ein Taschentuch. "Das tut mir leid," sagte sie mitfühlend, "das erklärt, warum du da an der Straße stehst. Hör zu, wir ...
... können nichts daran ändern, aber vielleicht, wenn du gut bist, haben wir ein Angebot für dich, das dir hin und wieder ein paar Stunden an der Straße stehen erspart. Bist du interessiert?" Ich nickte. "Vorher noch ein paar Fragen. Sprichst du außer deutsch noch eine andere Sprache?" "Ja, fließend englisch und ganz gut französisch, außerdem kann ich lateinische Texte übersetzen." "Sehr gut," sagte sie dann auf französisch, "welches Buch hast du zuletzt gelesen?" "Ich habe hier leider nur Zugang zu mehr oder weniger Trivialliteratur," antwortete ich ebenfalls auf französisch, "das letzte gute Buch, dass ich gelesen habe, war von Bonnie Garmus und heißt Eine Frage der Chemie." "Je suis surpris, Mädchen, wirklich überrascht. Ich kenne das Buch und ich hätte niemals vermutet, dass du so etwas liest." Ich lächelte verlegen. "Gut, gut. Jetzt zeig meinem Mann, was du alles für 200 Euro zu bieten hast." Sie stieg aus und setzte sich wieder nach vorne. Der Mann kam nach hinten, zog sich Schuhe, Socken und Hose aus uns wies mich an, ihn ganz zu entkleiden. Das tat ich dann. Ich sah ihn mir genauer an. Er war glattrasiert, hatte dunkle kurze Haare und eine sportliche Figur. Er wirkte sehr gepflegt und roch sehr gut. "Magst du oral?" fragte ich, was er bejahte. "Küssen auch? Ich gebe aber nur Fake-Küsse. Manche sagen, sie fühlen sich echt an." "Ja, mag ich auch. Aber nur eins von beiden. Entweder küssen oder oral." "Oral ist mit Kondom, das ist ...