1. Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma


    Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Belohnung."
    
    Ich bekam ein flaues Gefühl in der Magengegend, mir wurde schlecht.
    
    "Ich hab dazu ein paar Regeln aufgestellt und gesagt, es wären deine Regeln. Wenn sie gleich reinkommen, werd ich die Regeln nochmal wiederholen, damit du sie auch kennst. Ich wünsch denen dann viel Spaß und ich will, dass du ihnen auch viel Spaß wünscht. Ach ja, wenn du nicht mitmachst, bekommst du eine Tracht Prügel, die du dein Leben lang nicht vergessen wirst, alles klar?"
    
    Ich hatte fürchterliche Angst und ich nickte nur. Dann holte er die drei rein. Ich hatte Tränen in den Augen und Mühe, sie anzusehen.
    
    "Hier also nochmal Jaquelines Regeln. Als erstes, es wird immer ein Kondom benutzt, egal, ob im Arsch, in der F oder im Mund. Kondome, die im Arsch waren, werden nirgendwo anders reingesteckt. Ihr nehmt dann ein neues, es sind reichlich da. Erfahre ich, dass ihr euch nicht daran haltet, gibt"s Ärger, aber richtig. Spart nicht mit Gleitcreme, sie möchte keine inneren Verletzungen, das ist schlecht für die Arbeit. Schläge sind erlaubt, aber nur mit der flachen Hand und auf keinen Fall ins Gesicht oder an den Kopf. Blaue Flecken sind nicht erwünscht, sind auch schlecht für die Arbeit. Ach ja, eine besondere Herausforderung wäre es, wenn ihr ihr alle drei Löcher gleichzeitig stopft, falls ihr euch traut. Und noch etwas. Länger als dreißig Sekunden kann sie nicht die Luft anhalten, also gebt ihr Zeit zum Atmen."
    
    Das flaue Gefühl in der Magengegend wurde noch stärker und mir wurde ...
    ... Angst und Bange. Was für eine Teufelei hatte er sich da nur ausgedacht?"
    
    Wie befohlen wünschte ich den Dreien viel Spaß, Zlatko ging, und sie verloren keine Zeit.
    
    Stundenlang vergewaltigten und schlugen sie mich immer wieder. Mama, es war das Schlimmste, was ich je erlebt habe. Ich flehte um Gnade, aber sie lachten nur, verspotteten mich und machten immer weiter."
    
    Josefine kann nicht mehr weiter erzählen. Wieder schnürt es uns die Kehle zu und die Tränen strömen über unsere Wangen. Es dauert wieder lange, bevor es weitergeht.
    
    "Irgendwann spürte ich nichts mehr. Mir war, als würde ich über meinem Körper schweben und zusehen, wie sie mich missbrauchten. Da dachte ich, meine Seele hat meinen Körper verlassen und so ist es also, wenn man stirbt. Aber ich lebte weiter. Mir wurde schwarz vor Augen und ich wurde ohnmächtig.
    
    Als ich wieder wach wurde, tat mein ganzer Körper weh, ich stöhnte leise.
    
    Ich war nicht mehr im Trainingsraum, sondern lag in Zlatkos Bett in seiner Wohnung. Er lag neben mir und grinste mich an.
    
    "Na sieh mal, wer da wach wird!" meinte er grinsend. "Sechzehn Stunden hast du geschlafen, kein Wunder nach der harten Arbeit! Dreieinhalb Stunden hast du durchgehalten und du hast wirklich meinen Respekt verdient. Die Jungs waren voll begeistert und haben gefragt, ob du bald mal wieder Lust dazu hast."
    
    Ich stöhnte und wusste nicht, ob ich mich darüber freuen oder davor grausen sollte.
    
    "Ruh dich noch aus, heute und morgen brauchst du nicht zu ...
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