1. Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma


    Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch

    ... sehr gut. Er scheint schon etwas älter zu sein, sein Haar ist teilweise grau und er hat einen kurz geschnittenen grau-schwarzen Bart. Für einen kurzen Moment kann ich in seine Augen sehen. Er ist ein guter Mensch.
    
    Er gibt ihr das Geld in die Hand und es verschwindet sofort in der kleinen Tasche.
    
    "Du siehst müde aus, Josefine, gehts dir gut?"
    
    "Es war ein langer Tag, Johann. Aber jetzt bin ich bei dir und alles ist gut. Aber nun zu dir, mein Lieblingskunde: Wie immer? Zwei Stunden alles inclusive?"
    
    "Ganz genau, mein Lieblingsmädchen."
    
    "Na dann, husch husch, auf zu unserem Lieblingsplatz!"
    
    Wir sind eine Weile unterwegs, dann hält der Wagen. Jaqueline hat inzwischen die Stiefel ausgezogen. Die Füße fühlen sich befreit an.
    
    "Ab nach hinten mit dir! Ich komme gleich zu dir!"
    
    Wir erheben uns aus dem weichen Stuhl und gehen nach hinten. Dort befindet sich ein Bett! Unglaublich! Wir werfen uns bäuchlings darauf und sehen über die Schulter zurück zu Johann. Der folgt uns sogleich und legt sich auf uns. Er fühlt sich überhaupt nicht schwer an, was wohl daran liegt, dass er sich abstützt.
    
    Er küsst unseren Nacken. Es kitzelt und wir kichern. Wir drehen uns um und sehen ihm in die Augen.
    
    "Und jetzt küss mich und dann mach uns beide nackig! Ich will dich fühlen, überall!"
    
    Johann hat uns fest im Arm. Er kommt näher und wir öffnen den Mund. Ein sanfter Kuss beginnt. Erst berühren sich nur unsere Lippen und lösen sich wieder voneinander. Wie ein sanfter Tanz, ...
    ... es ist wunderschön. Dann kommen unsere Zungen wieder ins Spiel. Sanft kreisen sie umeinander. Ich fühle, wie uns ein Schauer über den Rücken läuft. Hab ich das gemacht oder Josefine? Und ich merke, dass unser Herz schneller schlägt, und im Bauch kribbelt es. Wie damals, als Johannes und ich uns das erste Mal küssten. Immer tiefer schieben sich Josefine und Johann gegenseitig die Zungen in den Mund. Josefine hat die Augen geschlossen und ich stelle mir vor, dass ich Johannes küsse, meinen geliebten Mann. Ich vermisse ihn und mir kommen die Tränen, als ich an ihn denke.
    
    Johann beendet den Kuss und unsere Blicke treffen sich. Ich erkenne Liebe in seinem Blick. Er wischt die Tränen von unserem Gesicht.
    
    "Hey, warum weinst du?" fragt er mit sanfter Stimme.
    
    "Ich weiß nicht, es ist einfach so passiert."
    
    Wir schlingen die Arme um seinen Nacken und dann fangen wir erst richtig an. Die Tränen rinnen in Strömen.
    
    "Zieh mich aus! Ich brauch dich jetzt in mir, ganz tief!"
    
    Geschickt knöpft er uns die winzige Bluse auf und wirft sie beiseite. Über den Brüsten tragen wir ein mir unbekanntes Kleidungsstück. Er löst es hinterm Rücken und streift es über unsere Arme ab. Wir sehen ihn an und lächeln, die Tränen sind versiegt. Dann löst er den Knopf vom Rock und zieht ihn runter. Nur ein winziges Höschen aus edlem Stoff haben wir noch am Leib. Er packt es rechts und links, wir heben erst den Po und winkeln dann die Beine an, während er das Höschen abstreift. Während ich erstaunt ...
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