1. Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma


    Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch

    ... vollkommen unbeschädigten "nagelneuen Mini", wie Josefine ihn nannte, und gehen Richtung Johanns Haus. Wir gehen drei Stufen vor der Eingangstür hoch, atmen tief durch und halten unseren Finger auf den Klingelknopf, der mit J. Heidemann beschriftet ist.
    
    - Die Klingel funktioniert schon mal. Und unser Herz klopft noch heftiger, wie du vorausgesagt hast. -
    
    Dann ist es soweit. Die Tür öffnet sich nach innen und wir sehen ihn. Er ist bekleidet mit einer Zimmermanns-Kluft, allerdings ohne Hut. Innerhalb einer halben Sekunde nimmt ein strahlendes Lächeln von seinem Gesicht Besitz.
    
    "Josefine! Endlich!" ruft er und breitet seine Arme aus.
    
    "Johann!" rufen wir mit sich überschlagender Stimme.
    
    Wir springen ihn regelrecht an, schlingen unsere Arme um seinen Hals und die Beine um seinen Leib. Augenblicklich fließen die Freudentränen.
    
    "Ich hab dich so vermisst!"
    
    Bevor er antworten kann, verschließen wir seinen Mund mit einem wirklich leidenschaftlichen Kuss, den er ebenso leidenschaftlich erwidert. Nach dieser ausgiebigen Begrüßung stellen wir uns wieder auf den Boden, beenden den Kuss und sehen ihm freudestrahlend in die Augen.
    
    "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!" sagt Johann.
    
    "Danke, du hast daran gedacht?"
    
    "Ich denke jeden Tag und jede Nacht an dich!"
    
    "Ich hab auch ständig an dich gedacht! Entschuldige, dass ich nicht eher gekommen bin, aber ich musste erst noch ein unerfreuliches Kapitel meines Lebens endgültig abschließen. Und das ist vor etwa ...
    ... einer Stunde passiert. Jetzt bin ich endlich frei. Für den Mann, den ich liebe und der mich endlich wieder in seinen Armen hält!"
    
    "Komm doch erstmal rein, du kannst mir später alles erzählen, wenn du magst."
    
    Wir gehen in Johanns Haus. Es ist geschmackvoll eingerichtet. Die Wände sind hell, die Möbel modern. Das Wohnzimmer ist mit geschmackvollen Fliesen ausgelegt. An einer Wand steht ein riesiges Sofa, davor ein flauschiger Teppich mit einem niedrigen Tisch. Gegenüber ist ein Riesenfernseher an der Wand. Es ist nicht nur ein Wohnzimmer, sondern auch ein Esszimmer und eine mit allem ausgestattete Küche.
    
    - Er sieht nicht nur nackig richtig gut aus, sondern auch in seiner Kluft! -
    
    - Selma! -
    
    - Was denn? Die meiste Zeit, die ich mit ihm zusammen war, war er nackt! Wir auch, übrigens! -
    
    - Jetzt, da du es so sagst... auch bevor du bei mir warst, waren wir fast immer nackt. -
    
    "Entschuldige, ich rieche bestimmt nicht gut. Ich bin gerade erst von der Arbeit nach Hause gekommen und wollte gerade duschen. Ich mach schnell und bin dann gleich wieder da. Magst du in der Zwischenzeit was trinken?"
    
    "Ist in deiner Dusche Platz für zwei?"
    
    Wir sehen ihn verführerisch an. Er lächelt, nimmt unsere Hand und führt uns zum Bad. Wir sehen eine wirklich große Dusche.
    
    "Groß genug?"
    
    "Wenn wir zusammenrücken, wird's schon gehen." sagen wir lachend.
    
    Wir sehen ihm beim Ausziehen zu, während wir uns selbst auch ausziehen. Dann kommt er auf uns zu und streicht mit dem Finger ...
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