1. Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma


    Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch

    ... wieder ein Stückchen größer geworden ist, und fester. Wir legen die Hand fest darum und schieben die Haut vor und zurück, während es mit jedem seiner Herzschläge weiter wächst. Unser Kopf erhebt sich und wir sehen ihn an. Er lächelt und wir auch. Wir lassen ihn da unten los und erheben uns, schieben das Bein ganz über ihn auf die andere Seite. Schließlich sitzen wir auf ihm, die Hände stützen sich auf seiner Brust. Wir sind sehr feucht und gleiten über den harten Schaft. Es ist ein wundervolles Gefühl. Wir spüren, wie er wieder in uns hinein gleitet und uns dehnt. Wir lassen ein leises Seufzen hören. Wir richten uns auf, biegen den Rücken nach hinten durch, schließen die Augen und legen den Kopf in den Nacken. Langsam lassen wir unser Becken kreisen, genießen die immer neuen Berührungen in uns drin. Dann sehen wir ihn wieder an, er hält uns seine Hände entgegen und wir stützen uns mit verschränkten Fingern darauf ab. Wir heben unser Becken und lassen es wieder fallen. Schneller, immer schneller werden wir, es kribbelt heftig in unserem Schoß. Und dann kommt es wieder, das Zucken im Bauch, das Zittern in den Beinen, ein langgezogener leiser Schrei entfährt uns. Wir spüren, wie er uns mit seiner Flüssigkeit füllt und sinken schließlich erschöpft auf seine Brust. Er schließt die Arme fest um uns. Heftig keuchend schmiegen sich die beiden Leiber aneinander.
    
    Viel später heben wir den Kopf und sehen ihn einfach nur lächelnd an. Er hat warme und ehrliche Augen und mir ist so, ...
    ... als könnte ich seine Seele sehen. Es ist nicht nur so, als könnte ich sie sehen, ich kann sie sehen! Und sie kommt mir vertraut vor.
    
    Ist das... bist du... Johannis?
    
    Für den Hauch eines Augenblicks sehe ich ein Leuchten in seinen Augen. Ist er es wirklich? Er muss es sein, ich kann mich doch nicht so täuschen! Aber wie ist das möglich?
    
    "Leider ist meine Zeit mit dir gleich um, Johann. Ich muss wieder zurück. Zum Glück muss ich heute nichts mehr arbeiten."
    
    Wie es scheint, hat Josefine doch Talent darin, schöne Augenblicke zu ruinieren.
    
    "Das ist schade, Josefine, sehen wir uns nächsten Freitag wieder?"
    
    "Ich fürchte nein, Johann. Wie es aussieht, werde ich bald an einen anderen Ort gebracht, ich weiß nicht wohin."
    
    "Geh nicht, Josefine! Ich nehm dich einfach mit nach Hause, da bist du sicher!"
    
    "Nein, Johann, du weißt, das geht nicht, wir haben darüber gesprochen. Ich bin schon einmal abgehauen und Zlatko hat mich gefunden. Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat, aber er hat mich gefunden. Und dann hat er mich brutal bestraft. Ich will das nicht nochmal erleben, oder vielleicht noch Schlimmeres. Und vor allen Dingen will ich nicht, dass er dir was antut wegen mir. Mit dieser Schuld könnte ich erst recht nicht leben."
    
    "Josefine, ich weiß nicht, ob ich ohne dich klar komme. Du bist der Sonnenschein in meinem Leben."
    
    "Du wirst eine andere finden, Johann. Die eine, die dir all das gibt, was ich dir nicht geben kann. Und wenn du sie gefunden hast, dann erzähl ...
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