1. Die Abenteuer der Maya Klein 01


    Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... Mundteil der Kopfpanzerung.
    
    „Einsatzbereitschaft von Klein hergestellt", meldete Axel, während Maya nun die Welt durch die Displays im Helm wahrnahm. Grüne Punkte im Kreisdiagramm unten rechts, das Schutzsystem funktionierte.
    
    „Boah, hab ich Schiss!", erklärte sie kleinlaut, nachdem sie mit der Zunge den Eingabespartel angetippt hatte, damit dieser Raum gab.
    
    „Gib dein Bestes! Wir sind stolz auf dich!", meinte Sandra und streichelte über die Rückenpanzerung, vergessend, dass Maya davon nichts wahrnehmen würde.
    
    „Das dürften alle gewesen sein! Zugriff auf die Späher in 30!", hörte man nun im Funk.
    
    „Klein! Wenn geklärt, Zugriff. Barrikaden gleichzeitig aktiv! Los!"
    
    „Geklärt!", hörte man eine helle Frauenstimme.
    
    „Geklärt!", hörte man eine dunkle Männerstimme.
    
    Die Schiebetür öffnete sich und Maya sprang aus dem Auto. Sie sah sich um und bemerkte weiße Schatten in ihrem Sichtfeld. Autos kamen ihr entgegen, sie aber lief los und querte die Straße.
    
    Der Eingang des Parkhauses kam auf sie zu, dann sah sie einen jungen Mann, welcher sie entsetzt anstarrte. „Polizei!", herrschte sie ihn an, griff nach seinem Handgelenk, verdrehte es auf seinen Rücken, packte ihn mit der freien Hand an seinem Genick und trug ihn in den Kassenbereich, wo in diesem Moment Axel, Sandra und Juliane in Position gegangen waren. Mangold kam ihr jetzt mit seinem Team nach. Sie würden die gesicherten Personen zum Übergabeplatz geleiten. Jeder von ihnen hatte Dutzende Kabelbinder dabei, ...
    ... um die in Gewahrsam genommenen Personen zu sichern.
    
    Maya nahm jetzt die erste Kehre. Sofort wurde ihr am unteren Ende der Zufahrt eine kleine rote Fläche gezeigt. Die Fußspitze eines Gegners. Umgehend legte sich eine Raute über ihn. Sie hatte also die Freigabe.
    
    Sie zog die Waffe und lud grüne Munition. Vorsichtig näherte sie sich dem Eck an, doch wollte sich ihr Gegner nicht zeigen. Wahrscheinlich verließ er sich auf sein Gehör.
    
    Maya tat es ihm gleich. Der Mann war erfahren, das konnte sie hören. Er blieb ruhig, trotz dessen, dass er eine Gefahr für sich vermutete. Sowohl Herzschlag als auch Atmung verrieten ihr das. Sie senkte ihre Waffe, nahm sie in ihre Linke, griff um die Ecke und packte den Mann. Sofort riss sie ihn herum und schleuderte ihn in Richtung Auffahrt, wo Mangold und die Kollegen warteten.
    
    Schreiend kollerte der Straftäter über den Boden, kreischte vor Schmerzen auf, während seine abgesägte Schrotflinte gegen die gegenüberliegende Garagenwand schlug. Zum Glück ging sie nicht los.
    
    „Vlad!", hörte man eine Stimme von unten. „Vlad! Was ist los?"
    
    „Ich höre das Anlassen von Motoren!", meldete Maya. „Jetzt Fahrgeräusche."
    
    Mangolds Stimme klang in ihren Ohren. „Halt sie auf, Klein! Wechsel die Munition auf Blau und schalte in den Burst!"
    
    Maya ließ ein „Verstanden!" hören, drückte die Magazinentriegelung, steckte das Magazin zurück und lud ein blaues nach.
    
    „Zwei Kehren noch. Ich höre, wie Waffen entsichert werden", klang Mayas Stimme jetzt ...
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