1. Die Abenteuer der Maya Klein 01


    Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... Das Warnsystem hatte zwei weitere registriert, welche sich vor ihr zu verbergen suchten.
    
    „Die beiden Letzten auch, ihr feigen Wichser!", schrie sie voller Wut. „Oder ich knall euch ab!"
    
    „Gut, okay! Sergej! Denis! Steht auf!"
    
    Maya riss das Auto wie einen Vorhang zur Seite, worauf es auf der gegenüberliegenden Seite der Ebene gegen die Wand schlug und auf der Seite liegen blieb. Dann richtete sie sich auf und blickte auf eine Gruppe Männer, welche sie mit angsterfülltem Blick anstarrten.
    
    Maya zielte mit ihrer Waffe auf die Männer und befahl ihnen, sich hinzulegen.
    
    „Was bist du?", fragte ein großer glatzköpfiger Kerl im hellbraunen Lederjacket.
    
    „Leg dich hin! Hände hinter den Kopf!", brüllte Maya zurück.
    
    Der Typ, wahrscheinlich der Anführer, tat wie ihm geheißen und hob beide Hände an seinen Hinterkopf.
    
    Maya trampelte auf Pistolen, Flinten, Gewehre und Maschinenpistolen herum, um sie nachhaltig unbrauchbar zu machen.
    
    „Bereich gesichert!", brüllte sie.
    
    Motorengrollen wurde laut, dann kam ein Radpanzer die Rampe heruntergefahren, gefolgt von Mangold und den beiden Kollegen.
    
    SEK-Beamte bordeten mit Waffen im Anschlag aus und liefen an die Zielpersonen heran und nahmen sie in Gewahrsam, indem sie ihnen mit Kabelbindern die Hände fesselten. Vier von ihnen kümmerten sich um die von Maya getroffenen Männer, die unter starken Schmerzen litten. Die Munition mochte nicht töten, sorgte aber für großflächige Prellungen und Knochenbrüche. Maya trat aus dem ...
    ... Weg, als die Gefangenen an ihr vorbeigeführt wurden. Dabei wurde sie nicht nur von den gefesselten Männern angestarrt, sondern auch von deren Eskorte.
    
    Mangold trat an sie heran, blickte zu ihr auf, dann richtete er seine Aufmerksamkeit auf den Mann im braunen Lederjackett. „Das ist Jovanovic! Der wird seit vielen Jahren von Interpol gesucht. Kein Wunder, dass sie solch eine Gegenwehr geleistet haben."
    
    „Gut, Klein. Kommen Sie mit! Wir gehen in den Übertragungswagen und geben einen Statusbericht ab."
    
    Maya folgte dem Vorgesetzten, lief hinter ihm die Rampen hinauf, vorbei an den Spuren der Verwüstung, welche der Kampf hinterlassen hatte. War das Parkhaus vorher schon renovierungsbedürftig gewesen, würde man jetzt eine Menge Mehrarbeit leisten müssen. Hinzu kamen die Autos, die zerstört worden waren. Zwei davon gingen auf ihre Kappe.
    
    Schaulustige hatten sich vor dem Parkhaus versammelt. Neben dem Kampflärm würden die zahlreichen Sirenen ihr Übriges dazugetan haben, um Gaffer anzulocken. Zumindest seit keine Schüsse mehr gefallen waren.
    
    Was für einen Hunger sie hatte! Wenn sie gleich etwas zu Essen bekäme, würde das einem Fest für sie gleichkommen.
    
    „Bleiben Sie hinter dem Sichtschutz, Klein!", forderte Mangold. „Dort drüben steht der Wagen der Leitung."
    
    Maya stieg hinter ihrem Chef in den großen Transporter, wo vier Beamte den Einsatz koordiniert hatten. Sie bekam von den zwei Frauen und zwei Männern anerkennende Blicke, während sie grüßend ihre rechte Hand ...
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