1. Die Abenteuer der Maya Klein 01


    Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... höchstmöglichem Tragekomfort und entspricht Stanag 6+. Tragen Sie ihn unter Ihrer Privatkleidung. Es gibt auch ein Modell ohne Beinschutz für das Tragen von Kleidern. Heben Sie sich diese Stücke aber bitte für besondere Anlässe auf."
    
    Mangold brach an dieser Stelle ab. „Klein wird sich jetzt ausruhen und neue Kraft schöpfen. Wir fahren jetzt in die Nähe der Halle. Bitte geben Sie uns alle Informationen, welche die Aufklärer sammeln konnten."
    
    Der Truppführer wandte sich an Maya. „Wechseln Sie in Ihren Transporter und lassen Sie sich von der Mannschaft versorgen. In der Bereitstellung weise ich Sie in das Lagebild ein und wir besprechen das weitere Vorgehen."
    
    Maya verabschiedete sich höflich von den Vorgesetzten und der Wagenmannschaft und stieg aus dem Führungswagen. Ihr Transporter stand zehn Meter entfernt, eine Strecke, für die es keinen Sichtschutz gab. So sprintete sie los und war innerhalb einer Sekunde am Wagen und stieg über die Seitentür ein.
    
    Bommel war sofort bei ihr, winkte von Krolm heran, damit sie das Mundstück entfernte, und hob im Anschluss den schweren Helm von Mayas Kopf herunter.
    
    Mustafa zog die Magazine aus der Halterung und füllte sie mit neuer Munition. Auch das in der Waffe vergaß er nicht.
    
    „Hier! Deine Energieriegel! Die Trinkflasche enthält ein spezielles Getränk, was ebenfalls deine Reserven schnell auffüllen sollte."
    
    Maya dankte. „Ihr seid lieb!"
    
    Mellisa sah sie genervt an, hob das Mundstück in seine Halterung und setzte sich ...
    ... wieder. „Oder musst du kacken?", fragte sie gespielt fürsorglich.
    
    Bommel seufzte, setzte den Helm ab und half Mustafa bei den Getränken. Er wandte sich kurz um, als die Tür erneut aufgezogen wurde und Axel, Juliane und Sandra einstiegen.
    
    „Da mischt unsere Süße ‚nen ganzen jugoslawischen Waffenring auf. Das war 1A. Die Laffen vom SEK sind hin und weg von unserem Schätzelein."
    
    Sandra grinste Axel frech ins Gesicht. „Wir gehören jetzt dazu, du Depp. Man pisst und scheißt nicht in den eigenen Garten, merk dir das!"
    
    Juliane lachte. „Auch wenn unsere Arbeit darin bestand, Gefangene zu sichern und zu registrieren. Aber immer noch besser, als zu einer Ruhestörung auszurücken oder einen Ladendieb festzunehmen."
    
    Mellisa fasste sich an den Kopf. „Was für eine Scheiße!"
    
    Maya ignorierte ihre übellaunige Kollegin. Sie fühlte anhand der Vibration jetzt den Anlassvorgang des Transporters und wandte sich an Juliane, welche die Ranghöchste unter ihnen war. „Wer fährt uns eigentlich?"
    
    „Axel nicht", erwiderte die ältere Polizistin lachend. „Besser so, der schafft es ja kaum, in Dortmund unfallfrei zu bleiben."
    
    „Gott, bist du witzig", ätzte der Kollege zurück, während die anderen lachten.
    
    Juliane griff ihm in den linken Oberschenkel, worauf er aufschreckte. „Das ist Ingrid, die Tochter vom Luchs. Reichte nicht, dass die Einsatzleiterin uns ihre Kleine aufhalst."
    
    Von Krolm sah die Truppführerin genervt an. „Unsere Kloppa hat mich ausgesucht! Als ob ich mich zu diesem ...
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