1. Die Abenteuer der Maya Klein 01


    Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... Polizisten zu und umarmte sie mit ihren gigantischen Panzerarmen.
    
    „Maya! Mein Gott! Was haben sie aus dir gemacht?" Axel reagierte verwirrt. „Bist du jetzt ‚ne Maschine?"
    
    Maya lachte. „Nein. Das ist meine neue kugelsichere Weste. Damit ich nicht eure kaputtmachen muss."
    
    Juliane lachte. „Oh mein Gott! Eine Walküre steht vor mir."
    
    Sandra umarmte unterdessen Maya, bat sie darum, in die Hocke zu gehen, und küsste sie auf die Wangenseiten. Sie schien sich sehr zu freuen, dass man sich wiedersah.
    
    Serverin trat jetzt auf ein Podest vor einem riesigen Bildschirm und blickte in die Runde. Drei große Männer betraten jetzt zusätzlich den Raum, neugierige Blicke in Richtung Mayas werfend. „Ich gebe jetzt an Reiner Mangold ab. Dem künftigen Einsatzleiter der SEK-Sondergruppe Klein." Er deutete auf zwei weitere Männer, die ebenfalls Maya neugierig in Augenschein nahmen. „Ihm zur Seite stehen Fabio Brassi und Olaf Flacker. Sie werden mit Frau Klein die Einsätze unter dem Schutz der übrigen Beamten durchführen. Frau Klein! Sie hören auf jede Anweisung! Davon hängen künftig Leben ab."
    
    Mangold trat an Maya heran, bot ihr seine Hand, dann waren auch Bommel, Sultani und von Krolm an der Reihe. Mit Axel, Juliane und Sandra schien er sich bereits bekannt gemacht zu haben.
    
    „Wollen wir beginnen! Es wartet auf uns ein ganz großer Spaß", klang es sarkastisch aus seinem Mund, und er trat vor den großen Bildschirm.
    
    „Ein Waffenhändler aus Belgien mit französisch-russischen ...
    ... Wurzeln hat, von uns völlig unbemerkt, ein großes Lager an Kriegswaffen am Rand von Köln -- Eifeltor in einem stillgelegten Bereich des Güterbahnhofs angelegt. Von dort bedient er die Nachfrage aus ganz Mittel- und Osteuropa." Er nahm von einem Tisch eine Fernbedienung zur Hand und blendete das Abbild einer großen Lagerhalle ein. Die meisten Fenster waren beschädigt, einzig das Dach schien intakt. Überall mit Graffiti beschmiert, sah das Gebäude verwahrlost aus.
    
    „Wir rechnen mit um die dreißig Personen. Belgier, ein paar Leute aus den Niederlanden und ungefähr die Hälfte Landsleute. Allesamt schwere Jungs. Sie schöpfen, was Waffen und Munition anbelangt, aus dem Vollen. Sie sollen sogar Mörser und Panzerabwehrwaffen dort lagern." Mangold deutete auf einen Lieferwagen im unteren Bereich des Bildes, welcher in weiter Entfernung zum Gebäude stand. „Das hier ist die Konkurrenz! Männer aus Serbien, die heute Abend Tabula Rasa mit dem Trupp des Belgiers machen wollen. Ihr Ziel ist es, mit einem Schlag das ganze Lager zu sprengen. Was dann passiert, können Sie sich denken. Es wird in der alten Speditionshalle ein Haufen Munition und Sprengstoff vermutet."
    
    Mangold blickte in Mayas Richtung. „Für uns gibt es heute zwei Ziele. Das eine befindet sich in einer Tiefgarage in Köln-Lövenich. Dort wollen sich die Kerle vom Balkan treffen, sich bewaffnen und ihren Angriff planen. Einer von ihnen hat seiner Frau etwas gesteckt und die hat uns den Tipp gegeben. Frisch verliebt. Sie will diesen ...
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