-
Klassentreffen #11
Datum: 01.08.2026, Kategorien: Transgender,
... möchtest du gerne haben?" „Ich habe mir was anderes überlegt, wir könnten eigentlich zum Essen gehen. Was hältst du von dem Vorschlag?" „Viel. Ich habe seit Mittag nichts gegessen und habe Hunger. Ich muss nur noch Sandra anrufen, sie wollte noch kurz vorbeischauen. Hast du was dagegen, wenn ich sie frage, ob sie mitkommen will?" „Nein, mach nur." Ich rief Sandra an und fragte sie, ob sie mit Armin und mir noch ausgehen wolle. „Und ob ich will, Cornelia ist nicht zu Hause. Ich habe Zeit." Wir verabredeten, dass Sandra zu mir kommen solle und wir uns dann auf den Weg machen. Eine halbe Stunde später erschien Sandra. Sie war erstaunt, dass sie mich als Frau sah. „Ich dachte, es soll niemand im Haus erfahren, dass du ein Leben als Frau führst." „Armin hat es durch Zufall erfahren." Ich erzählte ihr, wie es dazu kam, dass Armin hinter mein Geheimnis kam und dass er mir versprochen hatte, nichts zu erzählen. „Wenn das so ist, dann willkommen bei den wenigen, die das Geheimnis von Yvonne kennen." „Genug geplaudert, wenn wir jetzt nicht gehen, dann bekommen wir nichts mehr zu essen." Wir verließen meine Wohnung und Armin fuhr mit uns in ein kleines Restaurant, in dem er Stammgast war. Dort bestellten wir uns was zu essen und zu trinken. Es wurde ein vergnüglicher Abend. Armin staunte nicht schlecht, als ich wie selbstverständlich auf die Damentoilette ging. „Hast du keine Bedenken, dass dich jemand erkennt?" „Nein, du hast mich auch nicht erkannt, ...
... als wir uns das erste Mal trafen." „Stimmt." Nun musste ich Sandra alles erzählen, wie es mir in den letzten beiden Tagen bei Henry ergangen war. Gegen ein Uhr fuhr Armin uns nach Hause. Ich bedankte mich für den schönen Abend und ging in meine Wohnung. Ich musste früh aufstehen. Um sieben Uhr klingelte der Wecker. Müde stand ich auf, bereitete mir das Frühstück und holte die Zeitung. Anschließend duschte ich mich und zog mich an. Ich wollte so früh wie möglich zum Arbeitsamt, um mit Frau Braun über die weitere Vorgehensweise zu sprechen. Frau Braun war überrascht, als sie mich schon so früh sah. „Wie ist es ihnen bei der Firma Eisele ergangen?" „Nicht so gut. Die suchen einen Ingenieur, ich wollte aber einen Posten als leitender Ingenieur. Leider habe ich den Job nicht bekommen." „Schade, ich habe mich kundig gemacht. Momentan habe ich keine Stelle für sie." „Da kann man nichts machen. Aber ich hätte da eine Frag.: Wie sieht es mit einer Ich Firma aus, habe ich Chancen, unterstützt zu werden?" „ Im Prinzip ja, Sie müssten nur einen Antrag stellen. Eine Kostenrechnung und eine Marktanalyse erstellt Ihr Betreuer, der Ihnen bei allen Dingen hilft und Sie unterstützt. Wollen sie eine Firma gründen? „Ich habe mir auf der Heimfahrt Gedanken darüber gemacht." „Ich rufe gleich Herrn Wimmer an, der ist für die ICH-AG zuständig." Sie nahm den Telefonhörer und wählte eine Nummer. „Guten Tag Herr Wimmer, ich habe hier einen Ingenieur, der sich über eine ...