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Klassentreffen #11
Datum: 01.08.2026, Kategorien: Transgender,
... fertig. Mit der Digitaltechnik geht das ziemlich schnell." Eine Stunde Später betrat ich das Fotogeschäft erneut. Er hatte nicht zu viel versprochen, die Mappe mit den Bildern war fertig. „Ich habe ihnen doch gesagt, dass es schöne Bilder werden. Ihr Freund wird sich bestimmt freuen." „Das wird er bestimmt." Ich suchte mir noch einen Rahmen aus, bezahlte und verließ das Geschäft. Zu Hause nahm ich ein Bild, das mich auf dem Stuhl nur mit Slip, BH und den halterlosen Strümpfen zeigte, legte es in den Rahmen und stellte es in Henrys Zimmer. Daneben legte ich einen Zettel. „Damit du mich nicht vergisst. In Liebe, Yvonne." Um achtzehn Uhr dreißig parkte ich das Auto vor Henrys Geschäft und wartete auf ihn. Er bemerkte mich, als er aus dem Fenster schaute, und winkte mir zu. Kurz darauf setzte er sich neben mich ins Auto. Nach einem Begrüßungskuss fuhr ich los. Fünfzehn Minuten vor Neunzehn Uhr fand ich am Bahnhof einen Parkplatz. Wir stiegen aus und gingen zum Bahnsteig, wobei Henry meine Reisetasche trug. Bevor ich in den Waggon stieg, kaufte ich mir noch einige Zeitschriften für die Reise, dann suchte ich mir ein Abteil, in dem ich alleine war. Henry reichte mir die Tasche durch das Fenster. „Warte, ich komme noch raus." Auf dem Bahnsteig war nicht viel los. Ich umschlang Henry mit meinen Armen und wir küssten uns zum Abschied. Seine Hand tätschelte meinen Po. „Wie werde ich ihn vermissen." „Nur meinen Po?" „Nein, dich auch." „Ich muss jetzt ...
... einsteigen, der Zug fährt gleich ab." Nochmals küssten wir uns. „Bis übernächstes Wochenende." „Bis übernächstes Wochenende. Tschüss, ich liebe dich." „Ich dich auch." Ich stieg schnell ein und ging zu meinem Abteil. Dort setzte ich mich in den Sitz und nahm eine Modezeitschrift zur Hand und fing an zu lesen. Nach zehn Minuten wurde ich aus meiner Lektüre gerissen. „Die Fahrkarten bitte." Ich gab den Schaffner meine Karte, die er abstempelte. „Eine schöne Fahrt noch." „Danke." Schon war ich wieder in die Zeitschrift vertieft. Nach zwei Stunden fuhr der Zug in den Bahnhof Regensburg ein. Sandra konnte mich leider nicht abholen und Claudia hatte ich nicht erreicht. Bei Armin hatte ich mehr Glück, er konnte mich abholen. Er winkte mir schon auf dem Bahnsteig zu, als er mich sah. „Und wie war dein Besuch bei deinem Freund?" „Es war toll, wir hatten uns viel zu erzählen." „Hast du die Stelle bei der Firma Eisele bekommen?" „Nein, wir haben uns geeinigt, dass ich nicht der Kandidat bin, den sie suchen." „Dann bekommst du auch keine Sperrfrist." „Genau.." Wir fuhren vor dem Haus vor. „Willst du noch auf ein Glas Wein mit zu mir kommen?" „Gerne, wenn es dir keine Umstände macht." „Nein, macht es nicht." Armin folgte mir in meine Wohnung und setzte sich auf die Couch. „Ich packe noch schnell aus, dann komme ich." Ich ging in das Schlafzimmer und packte meine Sachen aus. Als ich zurückkam, saß Armin immer noch auf der Couch. „Was für einen Wein ...