1. Meine Schwiegertochter


    Datum: 02.08.2026, Kategorien: Romantisch

    ... gezeichnete Frau, die ihren Seelenfrieden in der Kirche fand. Ihre Tochter Ingrid war eine kleine Schönheit, die schon bald genau wusste, wie sie auf Männer wirkte. Der Sohn kam so gar nicht nach seinem Vater. Während der ein Mann wie ein Baum war und auch so auftrat, war Elias ein Hänfling, der nicht nur gehänselt, nein auch von seinem Vater verspottet wurde.
    
    Nur in der Kirche fand er Ruhe und wohl auch Zufriedenheit. Leider nicht genug, denn als Ingrid 12 Jahre alt war, fand man ihn in der Scheune. Er hatte sich das Leben genommen. Seine Mutter zerbrach an diesem Geschehen und folgte ihm 3 Jahre später. Sie starb einfach so, als wenn eine Kerze erlischt.
    
    Nach dem Tode der Mutter kamen oft junge Frauen ins Haus und führten angeblich den Haushalt. Das hörte erst auf, als Ingrid 18 Jahre alt war und zu einer wirklich schönen jungen Frau herangewachsen war.
    
    Zwischenzeitlich war ich mit der Schule fertig und da ich so gar keine Ader für die Landwirtschaft hatte, war ich zum Bau gegangen und lernte dort den Beruf des Betonbauers. Es brachte mir viel Spaß und da ich nicht dumm bin, schaffte ich den Abschluss mit Auszeichnung und durfte studieren. In der Zeit der Wende in der DDR waren wir, die jungen Leute des Dorfes, eine wilde Truppe, die sich oft und gerne trafen und so manche Flasche leerten. Dabei gab es auch so manche Rangelei. Da ich auf dem Bau oft körperlich schwer arbeiten musste und nicht der Kleinste war, gewann ich so manchen Kampf.
    
    Ingrid gehörte zur ...
    ... Truppe und war bei den Mädchen die absolute Königin. Nur ihre Arroganz stieß mich manchmal sehr ab. Es war nicht immer leicht mit ihr und so kam es wie es kommen musste, ich wechselte die Mädchen wie mein Hemd, da ich sie nicht bekommen konnte.
    
    Eines Tages nahm mich meine Mutter in den Arm und meinte, dass wir uns mal unterhalten müssten. Dann nahm sie mich Maß und machte mir klar, wie sich meine Liebschaften fühlen müssten. Ich glaube, dass meine Mutter die richtigen Worte fand und ich auch bereit war, ernsthaft darüber nachzudenken, denn ich begann ein anderes Leben zu führen. Sicher zog ich weiter mit der Truppe um die Häuser, aber mit weniger Alkohol und noch weniger Mädchen. Dafür beobachtete ich die Anderen und bald musste ich feststellen, dass das Benehmen von Ingrid wohl auf ihre Unsicherheit und ihre Angst vor der Wirklichkeit fußte. Ich unterhielt mich jetzt oft mit ihr und konnte merken, dass sie gerne mit mir zusammen war. Nur Berührungen lehnte sie ab. Bald waren wir als Paar in der Truppe respektiert und ich war über diese Entwicklung nicht böse, obwohl wir kein Paar im eigentlichen Sinne waren.
    
    Mein Studium an der Fachhochschule Erfurt in der Richtung Bauingenieur lief gut und eigentlich war ich glücklich. Meine Eltern hatten sich entschieden und blieben da, wo sie waren. Sie gingen nicht den Weg, den damals viele enttäuschte DDR-Bürger gingen und die sich abseilten.
    
    Ingrid begann ihr Studium der Sozialwissenschaften an der gleichen Hochschule wie ich und ...
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