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Ein erzwungenes Leben als Frau 3
Datum: 04.08.2026, Kategorien: Transgender,
... wunderte mich dennoch, was es mit Transgender-Schamanismus zu tun haben sollte, quasi als Nutte herumzulaufen. Die ausschließlich älteren männlichen Bediensteten auf dem Hof machte meine Aufmachung offensichtlich ziemlich an. Das spürte ich an ihren Blicken und auch an so manchem ruppigen Annäherungsversuch. Besonders Rufus, der mich schon am ersten Tag in Heinrichs Küche hatte brutal überwältigen wollen, beobachtete mich immer wieder mit lüsternen Blicken, wenn ich über den Hof zum Heil- und Kräutergarten mit hohen Heels catwalkte, um in Heinrichs Auftrag Pflanzen zu holen, die für gewisse Anwendungen oder Zeremonien, benötigt wurden. Ich muss gestehen, dass ich mich bald vor Rufus und den anderen Bediensteten fürchtete. Meine Angst vor deren Übergriffen wurde nicht geringer, als Heinrich mir erklärte, von allen denen, die bei ihm arbeiteten, -die in der Mehrzahl Herren im vorgerückten Alter waren, die sich für Schamanismus interessierten, aber nicht das Geld hatten, teure Seminare zu bezahlen-, bei Antritt ihrer Tätigkeit verlangt zu haben, von Weibsvolk, wie er es nannte, Abstand zu halten. Denn Weibsvolk und der Umgang mit ihnen sei dem Schamanismus grundsätzlich abträglich. In Urzeiten der Menschheit hätten Frauen die Aufgaben gehabt, die im Laufe der Jahrtausende von Transgender-Schamanen übernommen worden seien, denn es stellte sich heraus, dass Frauen zwar leicht in Besessenheitszustände hineinzubringen sind, jedoch auch sehr leicht sich darin unrettbar ...
... verlieren können, während Transgender-Schamanen aufgrund des Funkens an Restmännlichkeit der in ihnen vorhanden ist, genug Vernunft besitzen, in die Wirklichkeit und Alltagswelt zurückzukehren, auch nach sehr langen Reisen in die Astralwelten. Auf meine Frage, warum ich denn nun in nuttigen Dessous herumlaufen müsse, wo doch keine einzige Transgender-Schamanin, die ich auf den Bildern, die er mir gezeigt hatte aus Indien, Amerika und Sibirien, solche billigen Aufzüge getragen hatte, sondern züchtige Frauenkleidung, erklärte mir Heinrich, dies sei eben genau der Punkt, den er als den wichtigsten herausgefunden habe, um in Transgendern die richtige seelische Glut zu erzeugen, die aus einem Gemisch von Anzüglichkeit und Ängstlichkeit bestehe und die es in den Transen zu entfachen gelte, um die richtige empfangsbereite Seelenhaltung in ihnen zu erzeugen. Gemeinhin seien ja Transen lüstern und nicht sehr ängstlich Herren gegenüber, weil ihre eigene Herkunft aus dem Mannsein sie davor schütze. Dies mache ein Eintreten in die Besessenheit, mit dem Ziel sich in der Anderswelt mit dem konträren Geistgemahl zu vermählen, um von ihm befruchtet zu werden, nahezu unmöglich. Ein furchtsames Hingezogensein zu phallischen, herrischen Herren mit dem Wunsch der absoluten Hingabe und Dienstbereitschaft, bereite dagegen den Boden für erfolgreiche Geistreisen geradezu auf ideale Weise. Diesen Aspekt hätten seine Doktorväter nicht gesehen, weil sie nicht in der Lage gewesen waren den ...