1. Ein besonderes Verwöhnprogramm


    Datum: 06.08.2026, Kategorien: Fetisch

    Noch 15 Minuten, dann ist es geschafft, blinkte es auf dem Display meines Diensthandys.
    
    Ich starrte aus dem Fenster. Es war bereits dunkel, der Regen zog breite Schlieren auf der Scheibe. Ich war erschöpft. Zwölf Stunden Einsatz, pausenlos unterwegs. Mein Nacken spannte, mein Rücken knirschte, und doch... irgendetwas in mir regte sich. Ein Flimmern. Ein Kribbeln tief in meinem Unterleib.
    
    Ich dachte an Mary. An ihre Augen, diesen fordernden Blick, an ihre Stimme, wenn sie tief sprach, an ihre Hände, wenn sie wusste, was sie wollte. Und sie wusste immer, was sie wollte.
    
    In letzter Zeit war es ruhiger geworden. Alltag. Schlafmangel. Termine. Aber seit Köln -- seit diesem Wochenende -- hatte sich etwas verändert. Etwas in Mary war erwacht. Etwas, das sie nicht mehr abschalten konnte. Und ich auch nicht.
    
    Seitdem liebte sie es, nach meinem Orgasmus unseren gemeinsamen Saft zu teilen -- besonders dann, wenn ich zuerst kam. Sie bestand darauf, dass ich schluckte. Und ich? Ich liebte es. Diese Mischung aus Dominanz, Intimität und etwas, das ich nicht benennen konnte. Es schaltete alles in mir aus. Es ließ mich sein. Echt sein. Klein sein. Offen.
    
    Denk nicht schon wieder dran, Chris, sagte ich mir, während ich versuchte, meinen halbsteifen Schwanz in der Hose zu ignorieren. Aber es war zu spät. Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug. Wie mein Körper reagierte. Ich war müde, ja. Aber das da -- das war Hunger. Tief. Wild. Unerbittlich.
    
    Mary hatte mir vor ein paar ...
    ... Minuten geschrieben:
    
    Schick mir deinen Live-Standort. Dann ist das Bad auf den Punkt.
    
    Ich tippte zurück: Bin abgelöst. Komme. Und hängte den Standort an.
    
    In der Umkleide grinste mich mein Kollege an. „Na? Heiß auf zu Hause?"
    
    Ich antwortete nicht. Ich dachte an Marys Zopf. An die Lippen, rot geschminkt. An das Funkeln in ihren Augen, wenn sie mich ansah wie ein Stück Fleisch, das sie heute Nacht filetieren wollte.
    
    Ich zog mich um, startete den Motor. Der Regen klatschte auf die Windschutzscheibe. Die Fahrt nach Hause würde zwanzig Minuten dauern. Zwanzig Minuten voller Gedanken an das, was mich erwartete.
    
    Mary hatte etwas vor. Ich spürte es.
    
    Und ich war bereit.
    
    Der Schlüssel drehte sich leise im Schloss. Ich trat ein, streifte die nassen Schuhe ab und spürte sofort die wohlige Wärme, die mir entgegenströmte. Leiser Duft lag in der Luft -- etwas, das ich nicht zuordnen konnte, aber mich sofort an Marys Haut erinnerte.
    
    „Willkommen zu Hause", ertönte ihre Stimme aus dem Halbdunkel.
    
    Ich hob den Blick -- und sie stand da.
    
    Die Szene war wie aus einem surrealen Traum. Mary trug einen weißen, offenen Body, der ihre gestutzte, leicht glänzende Muschi freilegte. Ihre Nippel waren hart und trugen metallene Aufsteckringe, die sich unter dem Stoff abzeichneten. Ihre Beine steckten in weißen Overknees mit schmalem Absatz. Um die Augen lag eine schwarze, venezianische Maske. Der Lippenstift war blutrot, der Zopf streng nach hinten gezogen.
    
    Ich schluckte. ...
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