1. Die Brautentführung


    Datum: 07.08.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... wohl überhaupt nichts damit zu tun, Du hast mich damit nur bloß gestellt!"
    
    "Ich finde, Du siehst einfach umwerfend aus, megageil, um genau zu sein. Und hast mich glücklich gemacht. Und dieses Gefühl wollte ich teilen."
    
    "Auf die Idee, mich vorher mal zu fragen, ob ich das überhaupt will, bist Du nicht gekommen? Dass Du mich dazu bringen willst, Dir sexuell zu Willen zu sein, weil Du scharf auf mich bist, könnte man ja vielleicht noch mit viel gutem Willen nachvollziehen. Aber dass Du mich
    
    dermaßen
    
    bloß stellst, ist eine ganz andere Sache."
    
    Andreas schwieg.
    
    "Andreas, ich flehe Dich an, hör mit dem Ganzen auf. Vergiss es, und ich verspreche Dir, dass ich die Sache auf sich beruhen lassen werde."
    
    "Aber ich will doch bei Dir sein. Du fehlst mir.", meinte Andreas leise.
    
    "
    
    Oh mein Gott, was habe ich da nur angerichtet? Ich war die erste Frau in seinem Leben, die Frau, die ihn zum Mann gemacht hat, und jetzt ist er total verknallt in mich. Er ist doch sooo jung. Hätte ich doch nur nicht mit ihm....",
    
    dachte Runa.
    
    "Andreas, Du
    
    musst
    
    damit aufhören, hörst Du? Ansonsten zerstörst Du mich, zerstörst mein ganzes Leben. Und letzten Endes machst Du auch Dein ganzes Leben kaputt. Du bist doch noch so jung, gerade mal 18, Dir steht die ganze Welt offen.", sagte Runa eindringlich. "Wenn Du willst, kann ich ja mit Dir mal essen gehen oder so. Aber mehr auch nicht. Du bist doch ein verdammt hübscher Mann, da sollte es Dir doch ein leichtes sein, eine ...
    ... Freundin zu finden, mit der Du all die schönen Dinge machen kannst."
    
    "Das wird mir schwer fallen, ohne Dich zu sein, aber ich mache Dir einen Vorschlag.", sagte Andreas nachdenklich.
    
    Runa schaute Andreas an. Hatte ihre eindringliche Bitte etwas in ihm bewirkt? War er zur Vernunft gekommen. Er musste doch einsehen, dass das Ganze so nicht ewig weitergehen konnte. "Und der wäre?", fragte sie.
    
    Andreas zögerte. "Es sind ja noch einige Tage, bis Felipe wieder da ist."
    
    "Du willst jetzt doch wohl nicht, dass ich jeden Tag mit Dir schlafe?", unterbrach ihn Runa.
    
    "Lass mich bitte ausreden, Runa. Wie gesagt: Es sind noch einige Tage, bis Dein Mann wieder da ist. Du hast selber gesagt, Du würdest mit mir ausgehen, also zum Beispiel essen gehen, richtig?"
    
    "Ja, das habe ich gesagt."
    
    "Okay. Ich würde in den nächsten Tagen noch ein paar Sachen mit Dir unternehmen. Das mit dem essen gehen klingt schon mal gut. Ich verspreche Dir, dass ich Dich dann in Zukunft nicht mehr belästigen werde, mir eine Freundin suche und niemandem was von dem erzähle, was bei Deiner Brautentführung vorgefallen ist, wenn....."
    
    "Danke, Andreas", fiel Runa ihm ins Wort.
    
    "...
    
    wenn
    
    Du, bevor Felipe wieder da bist, es noch ein letztes Mal mit mir treibst. Das ist der Deal."
    
    Runa war perplex, und so sah sie auch Andreas an. Mehrmals setzte sie an, um etwas zu erwidern.
    
    "Was ist? Haben wir einen Deal?", hakte Andreas nach.
    
    "Was, wenn ich nicht damit einverstanden bin, es ein letztes Mal ...
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