1. Da kommt dein Bus -4-


    Datum: 09.08.2026, Kategorien: CMNF

    ... erklärte, damit ich nichts falsch machte. Der Gedanke an Franzis Bestrafung streifte mich und ließ mich noch besser aufpassen.
    
    „Susi, hol schon mal die Zeitung rein.“
    
    ‚Ok, Zeitung holen, der Herr. ‘
    
    Als ich die Haustür öffnete, sah ich gerade eine Gruppe Leute vorbeigehen. Schnell hatte ich die Tür wieder zugeknallt. Glück gehabt, die hatten mich nicht gesehen!
    
    „Was ist?“ fragte Tom.
    
    „Da sind Leute draußen.“
    
    „Na und? Wo ist dein Problem?“
    
    Ich wollte schon protestieren, als ich an gestern dachte. Da war ich splitternackt auf einer Bushaltestelle gestanden und wollte mit dem Bus mitfahren.
    
    Mich selbst schimpfend öffnete ich die Tür wieder und ging selbstbewusst zum Briefkasten, wo die Zeitung von weitem sichtbar hinein gesteckt worden war. Die Leute waren schon weiter gegangen und nur wenn sich jemand nochmal umgedreht hätte, dann hätten sie mich nackt gesehen.
    
    Froh war ich schon, wieder im Haus zu sein, ohne dass mich jemand gesehen hatte.
    
    ‚Tom schien es nichts auszumachen, wenn aus seinem Haus eine nackte Frau kam und draußen rumlief. ‘
    
    „Und?“ erwartete er mich im Flur.
    
    „Kein Problem, sorry.“ entschuldigte ich mich.
    
    Er grinste mich nur an und nahm mir die Zeitung aus der Hand. Damit ging er ins Wohnzimmer und als wir ihm folgten, meinte er:
    
    Hier sollte auch mal wieder sauber gemacht werden.“
    
    Klar meinte er uns damit und als ich mich umsah, musste ich ihm recht geben. Es stand noch alles so rum, wie wir es gestern verlassen ...
    ... hatten. Stillschweigend kümmerten wir uns darum und kamen gar nicht auf den Gedanken, es nicht zu tun.
    
    Dass wir die Hausarbeit nackt erledigten, schien auch bereits ein stummes Einverständnis zu sein.
    
    Franzi und ich waren dann längere Zeit beschäftigt, bis wir das Wohnzimmer und das Bad geputzt hatten, überall mit dem Staubsauger unterwegs waren und das Geschirr gespült hatten. Als ich meinte, wir wären fertig, erinnerte mich Franzi daran, dass wir wohl auch mal im Schlafzimmer nach dem Rechten sehen sollten. Ich konnte ihr nur zustimmen, da werden wir sicher auch noch die Betten machen müssen.
    
    Überrascht warfen wir einen Blick in ihr Schlafzimmer, denn dieses war bereits fertig gemacht.
    
    Wir warfen uns einen fragenden Blick zu, zuckten nur mit den Achseln und wollten wieder nach unten gehen, als uns Eva ansprach, die wohl in der Zwischenzeit heimgekommen war.
    
    „Unser Schlafzimmer geht euch nichts an. Darum kümmere ich mich selbst.“
    
    „Ja Madam.“ antworteten wir wieder mal.
    
    „Helft Tom dabei, die Sachen vom Auto auszuräumen!“
    
    „Ja Madam.“
    
    Schnell gingen wir nach unten und ins Freie. Diesmal zögerte ich nicht und auch Franzi tat es mir nach, obwohl Tom nicht alleine draußen stand. Nein, es stand auch noch ein größerer Lastwagen an der Straße und die zwei Männer grinsten uns schamlos an. Denen konnte man richtig ansehen, dass sie am liebsten an Ort und Stelle über uns hergefallen wären!
    
    „Räumt ihr zwei erstmal das Auto aus.“ meinte Tom.
    
    Wir gingen zu Evas ...
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