-
7.4. Schatten der lasterhaften Vergangenheit
Datum: 15.08.2026, Kategorien: Schlampen
... und diese Anmeldung wäre wohl mehr eine skurrile Idee und zumindest von meiner Seite nicht ernst gewesen und ich wollte auf keinen Fall eine Prostituierte werden. Ich zeigte mich natürlich überrascht, dass scheinbar einer der Teilnehmer der Party diese Anmeldung weitergeleitetet hatte. Zum Glück wurde die Befragung von einer Frau durchgeführt, die wohl etwas Verständnis für meinen "Ausrutscher" hatte. Die Anmeldung wurde dann gelöscht. Aber die Beamtin gab mir eine eindringliche Mahnung mit, sie wäre gezwungen, zu überprüfen, ob ich nicht doch heimlich und unangemeldet der Prostitution nachgehe. Was ein Glück, dass beim Gesundheitsamt nur die Frankfurter Adresse angegeben war. Was es allerdings unmöglich machte, dort mit Monique und Erma ein Etablissement zu betreiben. Zurück von diesem Gespräch musste ich erst noch einmal die Ereignisse überdenken. War ich denn nicht schon in Wirklichkeit eine Hure, auch wenn man mich zum Glück noch nicht als solche registriert und keinerlei finanzielle Interessen hatte. Eine Freundin hatte mir den Unterschied zwischen einer Nutte und einer Hure wie folgt erklärt: Die Nutte hat Spaß am Sex und nimmt kein Geld, die Hure macht es nur für Geld und meist ohne jegliche erotische Gefühle. Nach dieser Definition war ich wohl noch eine Nutte. Wobei, wenn ich an das Bordell auf Ibiza dachte, wo ich mich dann doch für viel Geld und am Schluss ohne erotischen Genuss ficken ließ, wurde mir klar, der Grat zwischen Nutte und Hure war sehr schmal. Ich ...
... musste also aufpassen, nicht abzurutschen. Mit Erma und Monique ein Etablissement zu betreiben, dann wäre ich garantiert eine Hure. Und wie sollte ich es bezeichnen, wenn ich dem Drängen von Wolfgang nachgäbe und mich seinen Kunden auf den wilden Partys anbiete? Ich würde zwar dafür kein Geld nehmen, aber sicher würde er mich seinen Kunden wie eine von ihm bezahlte Hure anpreisen. Eine hemmungslose Nutte war ich ja nun schon lange. Aber glaubten nicht ohnehin viele, ich sei eine Hure, so wie ich mich in zahlreichen Auftritten im Internet präsentierte? Wenn ich da an den Nuttenausweis dachte, den Walter gestaltet hatte und der überall veröffentlich wurde. Und hatte ich nicht sogar selber in einem Tweet versprochen, mich von jedem vernaschen zu lassen, der mir zufällig irgendwo in Frankfurt begegnet und mir diesen Nuttenausweis zeigt? Und tanzte nicht mein kleiner Dämon jedes Mal Polka in meinem Unterstübchen, wenn ich nur daran dachte? Die vielen täglichen Mails, welche ich erhielt, sprachen auch eine deutliche Sprache. Die Betitelung als geile Sau oder Taunusschlampe waren da noch die harmlosesten Ausdrücke. Und folgende Mail "Wenn du geile Sau mal Lust hast, an einem sehr gewagten Ort mitten in Frankfurt gefickt zu werden, dann melde dich einfach!", ließ meine Möse sofort überlaufen. Sofort drängte sich dabei die Vorstellung auf, wie ich in der Taunusanlage mitten während der Rush Hour an einen Baum gelehnt stehe, den Minirock hochgeschoben und von einem strammen ...