1. Giannis Traum


    Datum: 16.08.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,

    ... plötzlich hell. Ich erschrak und wachte schweißgebadet und verwirrt auf, mein Herz raste. Ich stand auf und trank ein Glas Wasser, dann kuschelte ich mich erleichtert an den Rücken meiner Frau, ihre gleichmäßigen Atemzüge und der Duft ihrer Haare entspannten mich wieder, ich schlief wieder ein.
    
    Wieder begann ich zu träumen, ich trat aus der Haustür eines großen, aus Natursteinen gebauten, zweistöckigen Doppelhauses und war geblendet vom strahlenden Sonnenschein. Im Garten der rechten Haushälfte kniete eine junge Frau und pflückte Tomaten. Es musste irgendwo im Süden sein, denn es war sehr heiß, es wuchsen eine Palme und ein Feigenbaum vor dem Haus. Hinter Olivenbäumen sah ich den spitzen Turm einer Kirche, der mich an Italien erinnerte, die Glocken schlugen zehnmal.
    
    Ich beobachtete das Mädchen, sie war vielleicht zwanzig Jahre alt, hatte ein ausgesprochen hübsches Gesicht und trug ein graues, sehr einfaches Kleid, ihre langen, dunkelblonden Haare fielen offen aus einem Kopftuch. Auf der anderen Seite des Hauses trieb eine ältere Frau eine Herde von blökenden Schafen in einen Stall. Die junge Frau füllte die Tomaten vorsichtig in eine Holzkiste, stand auf und brachte sie zu einem Tisch, dann sah sie mich. Mit einem strahlenden, bezaubernden Lächeln kam sie auf mich zu und näherte sich mit ihren schönen, geschwungenen Lippen meinem Gesicht, als ob sie mich küssen wollte. Erwartungsvoll streckte ich meine Arme aus, um sie zu berühren, dann ertönte das gnadenlose Gehupe ...
    ... meines Weckers, er holte mich leider in die Realität zurück, fünf Uhr morgens.
    
    Total verschlafen und kaputt durch die Träume, aber mit einer steinharten Erektion wegen des bildhübschen Wesens, von dem ich geträumt hatte, suchte ich mit einer Hand die Pussy meiner Frau und knetete ihre großen Titten mit der anderen. Ich wunderte mich, dass mich das Mädchen aus dem Traum so scharf gemacht hatte, ich liebe Paola über alles und würde ihr niemals fremdgehen. Gelegenheiten gibt es oft genug. Bei Vorstellungsgesprächen mit jungen, hübschen Mädels, die einen Job bei uns ergattern wollen, indem sie ihre Reize spielen lassen, oder bei weiblichen Gästen, die mir gelegentlich zusammen mit dem Trinkgeld ihre Handynummer zustecken.
    
    Normalerweise starteten wir in den Tag mit einem erfüllenden Morgenfick, aber Paola löste sich aus meiner Umklammerung und sagte tadelnd: „Schon vergessen, wir müssen doch zum Großmarkt und Meeresfrüchte einkaufen und später müssen wir packen für den Urlaub, also Pfoten weg! Im Urlaub haben wir Zeit genug dafür."
    
    Das liebliche Gesicht des Mädchens brannte sich in mein Hirn ein und ließ den verstörenden Traum von der Flucht in den Keller rasch in Vergessenheit geraten. Das geschäftige Treiben auf dem Großmarkt, das Begutachten der Ware und die Verhandlungen mit den Verkäufern, danach die Vorbereitungen der Ferien ließen die Erinnerungen an die junge Frau dann auch nach und nach in den Hintergrund gelangen.
    
    Nach einer stressigen Fahrt mit vielen Staus ...
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