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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... Antwort ab. »Es muss keine großartige Erzählung oder so sein«, erklärte er, »erzähl einfach, woran du denkst, wenn du..., wenn du dir selbst eine süße Erlösung verschaffst! Ich vermute, du machst es nicht einfach so, sondern du stellst dir eine schöne oder spannende erotische Situation vor, in der du dich in dem Moment befindest. Eine, die dir hilft, dass es zu einem schönen Erlebnis wird.« Genau so etwas hatte Melanie vermutet! Ihr gefiel die neue Variante der erotischen Entdeckungsreise, die er mit ihnen spielen wollte. Es zeigte sich wieder, dass sie mit ihrem Geschmack bei ihm richtig gelegen hatte. Sie seufzte innerlich, nur dass diese Bestätigung ihrer Wahl ihr nicht half. Er hatte sich anders entschieden. Um den Wind des Protestes ihrer Schwester aus den Segeln zu nehmen, sagte sie: »Ich denke, ich weiß schon, was ich erzählen werde.« Helena blickte ihre Schwester erschaunt an. »Ich weiß nicht«, zögerte Helena, »das ist doch etwas sehr Persönliches.« »Stimmt«, sagte Thomas mit einfühlsamer Stimme, »aber du wirst nicht allein sein. Jeder von uns gibt etwas von sich preis. Und, ist es nicht auch reizvoll zu erfahren, was Melanie und ich uns vorstellen, wenn wir...?« »Wenn ihr was? Warum sprichst es nicht aus? Aber ich denke, ich weiß, was du meinst«, schmunzelte Helena. »Wie wäre es, wenn ich als Erster von meiner Fantasie erzähle?«, schlug Thomas vor. Helena zögerte ein wenig, bis sie zustimmte: »In Ordnung, ich mache mit. Nicht weil ich ...
... glaube, dass meine Geschichte etwas Besonderes ist, sondern weil ich es als netten Weg sehe, dass wir neue Seiten voneinander kennenlernen. Vor allem reizen mich eure geheimen Fantasien mehr, als dass ich Angst habe, meine preiszugeben.« »Das Ganze hat seinen Reiz. So sehe ich das ebenfalls. Lasst uns mit dem Essen zum Ende kommen und dann fange ich an«, schlug Thomas vor. Wenig später fragte Helena: »Seid ihr fertig mit dem Frühstück? Dann lasst uns abräumen! Die Becher können wir noch hier lassen.« Melanie übernahm das Steuer und die zwei anderen verstauten die Reste vom Frühstück. Kurze Zeit später versammelten sie sich alle im Cockpit. Thomas saß in Luv auf der Bank, hatte sich einen zweiten Kaffee genommen und wärmte sich seine Hände an dem Becher. Helena saß neben ihm und lehnte ihren Kopf an seine Schulter. Sie blickten zusammen aufs Meer. Obwohl er gesagt hatte, dass er als Erster erzählen wollte, ließ er sich Zeit mit dem Beginn. Für den Moment genoss er die Ruhe, die sie umgab, und folgte mit seinem Oberkörper leicht wiegend den Bewegungen des Boots durch die See. Dass Helenas Haare ihm ab und zu, vom Wind aufgewirbelt, durchs Gesicht wehten, störte ihn überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, er liebte es, ihr so nah zu sein. Er legte seinen Arm um sie und drückte sie an sich. Während Melanie den Kurs der ›Kassiopeia‹ im Blick hatte, dachte sie über sich und ihre Bedürfnisse nach. Dabei kristallisierte sich der Vorbehalt heraus, sich näher auf ihn und ihre ...