1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... verbotenerweise einen zweiten Krug Bier getrunken hätte. Alles dreht sich um mich.
    
    Wir werden aus dem Traum gerissen, da unser Hund die Rückkehr meiner Eltern laut bellend ankündigt. Sofort lassen wir uns los und meine Tante streicht sich ihren Rock zurecht.
    
    Sie blickt mich mit fast ernster Miene an und sagt: »Kannst du sie einen Moment unauffällig aufhalten? Ich hatte gesagt, dass ich mich hinlegen wollte und was würden sie denken, wenn sie mich hier mit dir in der Scheune sehen würden.«
    
    Ich nicke und sie verschwindet schnellen Schrittes über den Hof ins Haus. Ich nehme die Gelegenheit zum Anlass und schiebe das Pferdefuhrwerk an seinen Platz in die Scheune. Als ich herauskomme, liest meine Mutter mir erst einmal die Leviten, dass ich dies im Sonntagsanzug getan habe und dass meine Schuhe deswegen ganz staubig geworden sind. Dass dies tatsächlich vom Tanzen auf dem gestampften Lehmboden gekommen ist, verschweige ich natürlich.
    
    An dieser Stelle machte Thomas eine Pause und trank einen Schluck aus seinem Becher.
    
    »Wow«, sagte Helena an dieser Stelle, »das ist ja mehr als eine Fantasie. Das ist ja eine ganze Geschichte. Und bei dem intensiven Kuss, da... da, wie soll ich es sagen, ohne dass es ordinär klingt,... da kommt es dir?«
    
    »Nein! Die Geschichte zwischen Johanna und ihrem Neffen ist noch nicht zu Ende.«
    
    »Da kommt noch mehr?«
    
    »Ja, ja! Wartet es nur ab«, sagte er und setzte in seiner Erzählung fort.
    
    Am restlichen Tag geschieht nicht mehr viel ...
    ... Bemerkenswertes. Am Nachmittag kommt meine Tante herunter und verkündet, dass ihr die Mittagsruhe gutgetan hat, und zwinkert sie mir dabei zu.
    
    Nach dem Abendessen, bei dem es die Reste vom Mittag gegeben hat, ziehen sich alle auf ihre Kammern zurück. Offiziell darf am Sonntag nicht gearbeitet werden. Jedoch halte ich mich nicht daran, wenn ich alleine bin und ich schnitze aus Holz mit selbst hergestellten Messern einige Sachen für mich.
    
    Ich bin vertieft in meine Arbeit, als es an Tür klopft. Meine Tante steht vor der Schwelle. Ihr Haar trägt sie nicht mehr hochgesteckt, sondern es fallt ihr offen über ihre Schultern. Sie hat einen geblümten Morgenrock an und am Hals schaut ein weißes, spitzenbesetztes Nachthemd heraus. Mein Blick wandert weiter abwärts und ich sehe, dass sie ihre Hausschuhe in den Händen trägt und mit nackten Füßen vor mir steht. Sie ist zu mir herüber geschlichen. Ich frage mich, warum.
    
    Sie lächelt mich an und flüstert: »Darf ich kurz rein kommen? Ich wollte mit dir über das sprechen, was in der Scheune passiert ist.«
    
    Ich nicke und gebe die Tür frei. Sie tritt ein und ich vergewissere mich im Flur, dass uns keiner gesehen hat. Ich schließe die Tür von innen und drehe mich zu ihr um. Sie sieht sich fragend um. Ich habe in meiner Kammer nur ein Bett, einen Tisch und einen Stuhl. Da auf dem Tisch meine Schnitzwerkzeuge liegen und davor die Holzspäne auf dem Boden verteilt sind, biete ich ihr das Bett an.
    
    »Möchtest du dich nicht dorthin setzten? Ich ...
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