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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... eine Ausbildung macht, dann ist er vermutlich schon erwachsen. Ist es dann nicht zu spät für seine Erziehung?« »Es kommt auf die Erziehung an.« »Jeeetzt verstehe ich«, meinte Melanie. »Es ist eine besonders gelagerte Erziehung. Es ist kein Krimi, sondern eines deiner anderen Bücher.« »Das merkst du erst jetzt?« »Ich hatte nicht gedacht, dass du mir eine zweite erotische Geschichte anbieten würdest.« »Das klingt so, als hätte dir die Erste nicht gefallen.« »Gefallen? Ja sie hatte mir gefallen, es ist etwas Neues für mich gewesen.« »Also?« »Ich weiß nicht«, flüsterte sie zögernd. »Oder hast du Angst?« »Wovor sollte ich Angst haben? Nein, es geht darum, was ich vorhin gesagt habe, dass sich die letzte Nacht und natürlich die Nacht davor, nicht wiederholen dürfen.« »In Ordnung. War ja nur ein Angebot. Wenn du nicht möchtest, lese ich weiter.« Thomas las weiter in der Geschichte ›Aufsichtspflichten‹ von einem seiner Lieblingsautoren. Bereits früher hatte er sie einmal online gelesen und da sie ihm damals so gut gefallen hatte, hatte er sie mit aufs Boot genommen. Ab dem Moment, als sich die Schwester Jana zu ihrem Bruder Tim ins Bett gelegt hatte, um sich bei ihm wegen des vorherigen Streits zu entschuldigen, wuchs Thomas' eigener Freund und drückte gegen seine Shorts. Er ging kurz mit seiner freien Hand unter den Schlafsack und brachte ihn in eine angenehmere Position. Er versuchte es, wie eine beiläufige wirkende Bewegung aussehen zu ...
... lassen. Melanie nahm dies aus dem Augenwinkel wahr und fragte sich, er würde doch nicht wieder anfangen, sich neben ihr einen runter zu holen? Allerdings schien ihre Sorge unberechtigt zu sein, da er seine Hand wieder hervorzog und den Reader mit beiden Händen hielt. Als er las, dass Tim in der Geschichte durch eine kurze Berührung Janas zum Höhepunkt gekommen war, spannte er seine Muskeln im Hüftbereich an und erzitterte leicht. Er blickte zu Melanie hinüber. Sie war vertieft in ihr Buch und schien sein Erschaudern nicht mitbekommen zu haben. Er war hin- und hergerissen. Sie hatte recht, wenn Helena etwas von ihren Spielen mitbekommen würde, dann wäre es höchstwahrscheinlich aus für ihn. Auf der anderen Seite hatten die zwei, drei letzten Abende ihm Wege der Lust gezeigt, die er nicht kannte und deren Verlockungen er nur schwer widerstehen konnte. Wie konnte er es bewerkstelligen, dass das Spiel zwischen Melanie und ihm, bei dem es nur um Spaß und nicht um bedeutungsschwangere Gefühle gegangen war, eine weitere, hoffentlich noch aufregendere Wendung nehmen konnte und gleichzeitig dies unbemerkt von Helena blieb? Ihm kam eine Idee, wie er den zweiten Teil seines Wunsches sicher erreichen konnte. Er stand mit dem Rücken zu Melanie gewandt auf, sodass seine Erregung ihr verborgen blieb, und merkte kurz an: »Ich bin gleich wieder da.« Er öffnete die Kajütentür, warf einen Blick in den Salon und sah, dass Helena eingerollt in ihren Schlafsack bereits schlief. Er betrat das kleine ...