1. Endlich wieder Frau


    Datum: 23.08.2026, Kategorien: Reif

    ... da.
    
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    Als Richard Anna behutsam zum Bett geführt hatte und sie sich zögernd niederließ, schien die Luft zwischen ihnen dichter geworden zu sein. Kein Wort fiel mehr, aber die Stille war voller Fragen - und Antworten, die sich bald in Körper übersetzen würden. Er kniete sich vor sie, streichelte ihre Waden, küsste ihre Knie, und langsam, ganz langsam, öffnete er ihre Beine.
    
    Anna hielt den Atem an. Ihre Gedanken überschlugen sich, wie oft in letzter Zeit. Was war sie bereit zuzulassen? Was würde er tun? Und - würde sie es ertragen können, dieses Gefühl der völligen Ausgeliefertheit?
    
    Als seine Lippen ihren inneren Oberschenkel berührten, zuckte sie leicht. Es war nicht das erste Mal in ihrem Leben, aber es fühlte sich an wie das erste Mal mit einem Mann, der es wirklich wollte. Nicht wie ihr Mann damals, in den ersten Monaten ihrer Ehe. Damals hatte er es ein paarmal versucht, fast pflichtbewusst, ohne Leidenschaft, als wäre es ein Punkt auf einer Liste, ein Exempel der modernen Ehe. Nie hatte sie sich dabei fallen lassen können - und er hatte es bald wieder sein lassen, fast erleichtert, wie sie später dachte. Vielleicht hatte es ihn geekelt. Oder verunsichert. Oder beides. Aber das hatte auch für beide gegolten - ihn wie auch sie ... nun aber ... all das war anders und vergessen.
    
    Doch nun war da Richard. Seine Zunge glich einem schneidigen Pflug aus erotisierender Lust, ein sanfter, warmer, nasser Bote, der nicht suchte, sondern ...
    ... zielstrebig fand. Anna spürte jeden Lufthauch, jeden Druck, jedes Zucken seiner Lippen. Es war kein eiliges Saugen, kein rasches Züngeln - es war Hingabe. Er kostete sie wie ein Gedicht, das man nicht auswendig, sondern neu verstehen wollte. Er saugte und kaute und knabberte und biss in sie und aus ihr und wieder in ihr lustvoll nass anschwellenden Fleisch, er tanzte in ihr und auf ihr, breitet seine Zunge wie einen erotischen Teppich über ihre Klitoris und ließ sie in einer Frequenz flattern, dass ihr Kopf zu pendeln begann.
    
    Sie versuchte, sich nicht zu verspannen, doch ihr ganzer Leib war elektrisiert. Ihre Hände krallten sich in das Laken, ihre Beine wollten schließen, öffnen, entfliehen, offen bleiben - alles zugleich. Gespreizt - alleine wie das Wort schon klang. Erinnerungen rasten durch ihren Kopf: wie sie damals heimlich in einem Ratgeber gelesen hatte, dass Frauen auch dort berührt werden könnten. Wie sie sich geschämt hatte, das zu wollen. Wie sie es nie sagen durfte. Und nun war es da, nicht nur erlaubt, sondern gewünscht - von ihm. Praktiziert, ja wahrlich zelebriert.
    
    Sie wagte einen Blick nach unten. Richards Gesicht war zwischen ihren Schenkeln versunken, seine Augen halb geschlossen, sein Blick versunken, als würde er trinken. Und trinken tat er, mit der Zunge, mit den Lippen, mit dem Atem. Sanft knabberte er an ihrem Venushügel, ließ seine Zähne über ihre Schamhaare gleiten, fuhr dann tiefer, wo ihre Nässe sich sammelte, seine Nase einsetzend, als wäre er ein ...
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